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Minge wirft das Handtuch
„Ich habe alles versucht. Ich kenne viele Leute, die als externe Berater geholfen hätten. Sowohl Vertreter des DFB, unabhängige Gutachter, erfahrene Manager aus der Bundesliga und eine Vielzahl von Vereinsvertretern haben ihre Unterstützung angeboten. Doch nun fehlt mir die Kraft. Ich bin sehr enttäuscht von der Stadt, dass sie die Ratschläge nicht angenommen hat. Ich wollte eine strategische Lösung, doch die ist unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.“ Waren die Wort die Ralf Minge bei der Pressekonferenz am Freitagnachmittag wählt. Minge geht also weil er der Stadt nicht glauben will und nicht glauben kann. Grund dafür sind die Verträge zum Stadion die Minge nicht unterschreiben will, weil Dynamo damit nur für nächste Saison geholfen ist. Für Dynamo wird es dadurch nicht leichter im Gegenteil: für die Spieler war Minge eine Vertrauensperson und für so manchen Spieler auch ein Grund nach Dresden zukommen bzw. in Dresden zubleiben. Jetzt wo Vertragsverhandlungen mit den Spielern anstehen fehlt also die Vertrauensperson, was das für Konsequenzen haben wird, wird sich zeigen. Viele Spieler äußerten sich schon enttäuscht über den Abgang von Minge z.B. Maik Wagefeld : „Mit ihm geht die einzige Identifikationsfigur in der Vereinsführung von Bord“
Uns Fans bleibt wieder mal nur die Hoffnung das dieser drastische Schritt von Minge den Vereinsoberen die Augen öffnet, denn wie heißt es so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“
Bisher zum Thema Stadion:
Verträge unterschrieben – Verhandlungen gehen weiter
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Jeder gegen Jeden
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Ausschreibung Völkerschlachtdenkmal 2.0
Wird das Stadion zum Grab von Dynamo Dresden
Keine endgültige Lösung -Calli nach Dresden
“Man das kann doch alles nicht wahr sein” So denken derzeit viele in Dresden.
Am heutigen Nachmittag gab der Verein endlich eine Stellungsnahme zur Stadionproblematik ab. Stefan Bohne gab zu erkennen das es derzeit zwei Probleme gibt die aus dem Weg geräumt werden müssten.
Durch die Änderung der Bauverträge müsste Dynamo pro Jahr zusätzlich 135.000 Euro zahlen, das ganze über 10 Jahre lang. Laut Stefan Bohne, einem unabhänigen Wirtschaftsprüfer und dem DFB, mit dem in dieser Woche gesprochen wurde, ist das ganze für Dynamo schlicht weg nicht machbar.
Das zweite Problem ist das Dynamo einfach zu wenig am neuem Stadion verdienen würde, die Verträge sollen dahin abgeändert werden das Dynamo als Hauptmieter mehr vom Erlös der Einnahmen bekommt. Um das erreichen zukönnen sollen die Verträge zur Stadionnutzung und -vermarktung erst zum 01. Januar 2010 geschloßen werden. Weiterhin wird von Dynamoseite vorgeschlagen das dem Verein ein außerordentliches Kündigungsrecht eingräumt wird, falls Dynamo das Stadion nicht stemmen kann.
Desweiteren wurde bestätigt das Kömel, in Form von der Sportwerbe GmbH, 350.000 Euro als Darlehn an Dynamo überwiesen hat. Laut der Geschäftsführung wirkt sich das erneute Darlehn von Kömel nicht negativ auf die folgenden Lizenzierungen aus. Natürlich wurde Stillschweigen über die genau Kondition vereinbart. Falls es keine Lizenz gibt bleibt weiterhin die Notlösung Leipzig bestehen.
Laut MDR 1 Radio Sachsen und Zimmermann soll Ralf Minge Rainer Calmund um Hilfe gebeten haben. Ob dies wieder mal nur eine Presseente vom MDR ist oder nicht bleibt abzuwarten, da sich von Dynamoseite bisher niemand dazu geäussert hat.
