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		<title>Aufruf zur Demo am Rathaus am 19.03.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:50:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die genauen Zahlen sind bekannt, alle Fakten liegen auf dem Tisch und sämtliche Argumente wurden ausgetauscht – nun wird entschieden. Am Freitag wird der Stadtrat endgültig darüber beschließen, ob die SG Dynamo Dresden ab der kommenden Saison für das städtische Rudolf-Harbig-Stadion eine faire und angemessene Miete bezahlen kann. Die Stadträte werden mit ihrem Beschluss über nicht weniger entscheiden, als darüber, ob in Dresden auch künftig Profifußball gespielt werden soll. Sie werden darüber abstimmen, ob unser Verein nach dieser Saison weiter existieren wird. Ihre Entscheidung ist unwideruflich und nicht korrigierbar. Findet sich am Freitag im Dresdner Rathaus keine Mehrheit für Dynamo und für den Sport, wird der achtmalige Meister und siebenfache Pokalsieger Dynamo Dresden keine Lizenz für die nächste Spielzeit erhalten. Als Konsequenz daraus wird dann der Verein des legendären Dresdner Kreisels, von Dörner, Kreische, Minge und Kirsten, Insolvenz anmelden und von der Fußballbühne verschwinden. Für immer.</p>
<p>Die Fangemeinschaft Dynamo ruft deshalb alle Mitglieder, Fans und Sympathisanten der SG Dynamo Dresden, alle Dresdnerinnen und Dresdner auf, mit ihrer Teilnahme an einer Kundgebung am Freitag ab 16:00 Uhr vor dem Dresdner Rathaus allen und jedem klar zu machen, dass sie eine gezielte Vernichtung der SG Dynamo Dresden nicht hinnehmen werden.</p>
<p>Geben wir an diesem Tag den gewählten Vertretern dieser Stadt ein für alle mal und eindeutig zu verstehen, dass wir unseren Verein nicht politischen Machtspielereien und persönlichen Interessen Einzelner zum Fraß vorwerfen lassen. Jeder von uns ist jetzt aufgerufen, mit seiner Anwesenheit am Freitag vor dem Rathaus Dresden seinen ganz persönlichen Beitrag zum Weiterleben unserer Sportgemeinschaft zu leisten.</p>
<p>Oft, viel zu oft in den vergangenen zwanzig Jahren begleiteten Worte wie Lizenzentzug und Insolvenz unsere Sportgemeinschaft. Unfähigkeit und Missmanagement der Verantwortlichen führten den Verein immer und immer wieder an den Abgrund. Immer wieder gelang es nur mit geliehenem Geld oder Spenden dem Tod in allerletzter Sekunde von der Schippe zu springen. Immer wieder standen Mitglieder und Fans des Vereins, Einwohner und Steuerzahler der Stadt Dresden für die Fehler der wechselnden Vereinsführungen gerade und retteten mit ihrem Engagement und ihrem Geld ihre SG Dynamo Dresden.</p>
<p>Dieses Mal jedoch ist vieles anders. Unser Verein befindet sich diesmal nicht in der Bettlerrolle, er verlangt einzig und allein völlig berechtigt nach einer marktüblichen und bezahlbaren Miete für das städtische Rudolf-Harbig-Stadion. Mitglieder, Fans und Verantwortliche der SG Dynamo Dresden haben im vergangenen Jahr ihre Hausaufgaben in eindrucksvoller Weise überaus erfolgreich gemacht und den Verein endlich auf einen zukunftsfähigen Weg gebracht. Sowohl die vom Verein vorgelegten Zahlen, als auch die in allen Bereichen herausragende Rolle, welche Dynamo Dresden seit jeher in und für die Stadt Dresden spielt, sind unwiderlegbar und unbestreitbar.</p>
<p>Offensichtlich wegen genau dieser eindeutigen Faktenlage hält sich die Aufgeregtheit unter den Dynamofans und den Dresdnern momentan scheinbar in Grenzen und manch einer ist vielleicht davon überzeugt, dass der Stadtrat ja gar nicht anders könne, als im Sinne Dynamos und damit im Sinne der Stadt und seiner Bürger zu entscheiden. Dieses Denken jedoch wäre absolut fatal, denn eine positive Entscheidung am Freitag ist keineswegs sicher. Viel zuviel Energie haben die Gegner Dynamos in den letzten Wochen, Monaten und Jahren in miese Stimmungsmache und das Schüren von Neid, das Verbreiten von Lügen und das Verschweigen von Wahrheiten investiert. Zu viele Kämpfe um politische Interessen werden auf dem Rücken unseres Vereines ausgetragen. Zu viele persönliche Befindlichkeiten, Abneigung gegenüber unserem Verein bis hin zu purem Hass sind im Spiel. Zu verzweifelt sind die Versuche, auf Kosten Dynamos eigene Unfähigkeit zu vertuschen. Aber auch – angesichts der knappen Stadtkasse nachvollziehbare &#8211; Angst und Unsicherheit bei einigen vernünftigen und objektiven Stadträten machen das Ergebnis der Entscheidung nach wie vor völlig unkalkulierbar. All denjenigen, welche glauben es werde schon gut gehen, weil es bisher immer gut ging, sei eindringlich gesagt, dass nichts, rein gar nichts entschieden ist. Nach wie vor gilt: Die Existenz unseres Vereins steht auf dem Spiel!</p>
<p>Darum: Freitag, ab 16 Uhr, Rathaus</p>
<p>Es gibt keine Ausreden mehr. Wer jetzt fehlt, macht sich mitschuldig.“</p>
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		<title>Ruhm oder Ruin(e) &#8211; wir pokern nicht!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:23:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[26.02. &#8211; ab 15:30 Uhr &#8211; Kundgebung auf dem Rathausplatz &#8211; Es geht um Alles! Am Freitag den 26. Feb. 2010 findet im Rathaus der Stadt Dresden eine gemeinsame Sondersitzung des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften statt. In dieser Sitzung wird über die Höhe des städtischen Zuschusses an die Stadion-Projektgesellschaft und in der Folge damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><strong>26.02. &#8211; ab 15:30 Uhr &#8211; Kundgebung auf dem Rathausplatz &#8211; Es geht um Alles!</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Am Freitag den 26. Feb. 2010 findet im Rathaus der Stadt Dresden eine gemeinsame Sondersitzung<br />
des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften statt. In dieser Sitzung wird über die Höhe des städtischen Zuschusses<br />
an die Stadion-Projektgesellschaft und in der Folge damit höchstwahrscheinlich über das Weiterbestehen unseres Vereins entschieden!!</p>
<p style="text-align: left;">Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne hat beim Videochat des MDR am 24.02.2010 nochmal<br />
deutlich gemacht, daß unser Verein Dynamo Dresden unter den derzeitigen Rahmenbedingungen (Höhe der Stadionmiete) NICHT<br />
im neuen Dynamostadion spielen kann und im schlimmsten Fall auf die Insolvenz zugeht!</p>
<p style="text-align: left;">Deshalb rufen wir alle Fans, alle Mitglieder und Freunde der SGD zur Kundgebung vor dem Rathaus auf &#8211; los geht&#8217;s 15:30 Uhr!</p>
<p style="text-align: left;">Der Rathausplatz muss an diesem Tag Schwarz-Gelb sein &#8211; jede Frau, jeder Mann wird gebraucht!<br />
Nur wenn wir verdeutlichen, was Dynamo für Dresden und Dresden für Dynamo bedeutet, können wir die Oberbürgermeisterin<br />
und den Stadtrat im Hinblick auf eine bezahlbare Stadionmiete noch umstimmen!</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>WIR sind DYNAMO und DYNAMO ist DRESDEN</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>!!ACHTUNG das Ordnungsamt Dresden hat ein Alk-Verbot rausgegeben!!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><img src="file:///C:/Users/SWAT/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
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		<title>Zweiter Offener Brief an den Aufsichtsrat der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 13:18:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Satzungstreue und Anstand! Sehr geehrte Herren Aufsichtsräte, wir fordern Sie hiermit nochmals nachdrücklich auf, dem Ihnen bekannten Begehren von ca. 1.000 Vereinsmitgliedern für eine Außerordentlichen Mitgliederversammlung (AOMV) unverzüglich – so wie es die Vereinssatzung in § 3 Absatz 3.1 vorsieht – Folge zu leisten und eine derartige Versammlung anzuberaumen! Die bestätigten Unterlagen zur Erfüllung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Satzungstreue und Anstand!</strong></p>
<p>Sehr geehrte Herren Aufsichtsräte,</p>
<p>wir fordern Sie hiermit nochmals nachdrücklich auf, dem Ihnen bekannten Begehren von ca. 1.000 Vereinsmitgliedern für eine Außerordentlichen Mitgliederversammlung (AOMV) unverzüglich – so wie es die Vereinssatzung in § 3 Absatz 3.1 vorsieht – Folge zu leisten und eine derartige Versammlung anzuberaumen! Die bestätigten Unterlagen zur Erfüllung des satzungsgemäßen Quorums liegen Ihnen spätestens seit dem 28.05.2009 vor. Nutzen Sie dazu alle Ihnen zur Verfügung stehenden organisatorischen Möglichkeiten zur Beratung und Entscheidung.!</p>
<p>Ein Verzögern der satzungskonformen Anberaumung durch Anwendung von hinlänglich bekannten Tricks in Sachen Terminplanung, Tagesordnung, Beschlussfähigkeit o.ä. entspräche nicht Ihrem satzungsgemäßen Auftrag als gewählte Vertreter der Mitgliedschaft sowie der Würde des Amtes und ist in seiner Wirkung schlicht satzungsverletzend und auch unanständig.</p>
<p>Ein möglicher Verweis Ihrerseits auf eine notwendige Übergangsfrist zur Aufrechterhaltung der Handlungsunfähigkeit dieses Aufsichtsrates ist ggf. überflüssig. Zum Ersten beschreibt die Vereinssatzung das Verfahren eindeutig &#8211; es besteht kein terminlicher und sonstiger Spielraum hinsichtlich der Anberaumung einer mit dem festgesetzten Quorum ordentlich beantragten AOMV! Zweitens ist die Entscheidung der Mitgliedschaft in der AOMV abzuwarten. Drittens sollten Sie fest davon ausgehen, dass die Antragsteller gerade aus den schmerzlichen Erfahrungen in Folge der Tätigkeit des in Kritik stehenden Teils des Aufsichtsrates und der dabei eingetretenen, nachhaltigen Schäden für den Verein, bewußt den Handlungsspielraum dieses Aufsichtsrates beschränken wollen!</p>
<p>Die betroffenen Aufsichtsräte können der Situation auch mit einem Rücktritt zur nächsten Sitzung des Gremiums (am 11.06.2009) gerecht werden. Denn alle Entscheidungen, welche Sie jetzt noch in alter Besetzung treffen würden, sind mit dem Makel behaftet, dass diese dann u.a. einige Aufsichtsräte verantworten, welche unmittelbar vor einer Entscheidung über ihre Abwahl stehen. Dies ist ein demokratisch und auch moralisch schlechter Stil!</p>
<p>Hinsichtlich einer evtl. erforderlichen Nach- bzw. Neuwahl des Aufsichtsrates können Sie bzw. das Vereinspräsidium, bei der dann nötigen kurzfristigen Suche von geeigneten Kandidaten, jederzeit auf uns zählen.</p>
<p>Halten Sie weiteren Schaden vom Verein und Ihrem Gremium fern und befolgen Sie unverzüglich die Regelungen der Vereinssatzung und den Willen von fast 1.000 Mitgliedern! Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass wir Tricks und Verzögerungen nicht hinnehmen werden! Daß dies keine leeren Versprechungen sind, sollte Ihnen ja inzwischen ausreichend bekannt sein.</p>
<p>Wir erwarten von Ihnen nichts mehr als Satzungstreue und Anstand!</p>
<p>Dresden, den 04. Juni 2009<br />
Unterzeichner:</p>
<p>ProFans | Ultras Dynamo | Fangemeinschaft Dynamo e.V. | Pro RHS</p>
<p>Quelle: Fangemeinschaft Dynamo Dresden</p>
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		<title>In Unterzahl verliert Dynamo gegen Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 14:34:53 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dynamo verliert auch das zweite Spiel in Folge, diesmal jedoch nicht gegen einen Abstiegskandidaten sondern gegen einen Aufstiegskandidaten. So nun aber erst mal zum positiven am Spiel, Benjamin Kirsten kam zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz und machte eine recht ordentliches Spiel. Kirsten kam auf Grund der Verletzung von Stammtorhüter Axel Keller zu seinem ersten Einsatz den sich auch sein berühmter Vater Ulf Kirsten ansah.  Dieser sah in den ersten 20 Minuten keine einzige Chance, da sich beide Teams abtasteten und in der Abwehr nix zuließen. In der 33.Minute hätte Dynamo beim ersten richtigen Angriff in Führung gehen können, doch Halil Savran scheiterte am Innenpfosten, zuvor bekam er den Ball schön von Sascha Pfeffer zugespielt und stand am Ende alleine vor Fortuna-Torwart Michael Melka. Danach flachte das Spiel wieder ab, erst in der 40. Minute konnte Ranisav Jovanovic, Andreas Lambertz in der Mitte des Strafraums bedienen. Lambertz schoss aus 5 Meter ohne Mühe ein, Benjamin Kirsten kann man hier definitiv keinen Vorwurf machen. Das waren dann auch die ersten 45 Minuten.<br />
Nach der Pause war Dynamo die etwas aggressivere Mannschaft, doch erst in der 61. Minute bekam Pergl den Ball in den Lauf und an Torwart Melka vorbei, doch der Ball hatte zu wenig Schwung und kam nicht über die Linie, Savran probierte nach zusetzen doch ein Fortune war eher am Ball und klärte zur nächsten Ecke. Kurz darauf kam Bröker zum Kopfball, doch verfehlte doch um einen guten Meter.  Fortuna wurde dadurch wach und spielte jetzt wieder nach vorne, Kirsten konnte jedoch die Chancen von Lambertz, Lawarée und Jovanovic parieren. In der 76. Minute ging dann auch noch Thomas Hübener mit glatt Rot vom Platz. Weder Fortuna noch Dynamo konnte die Chancen die sich ergaben nutzen und das Spiel endete mit 1:0.<br />
Tore:1:0 Lambertz (40.)<br />
Dynamo: Kirsten, Oppitz, Pergl (73. Müller), Hübener, Nikol, Pfeffer, Truckenbrod, Wagefeld, Dobry, Savran, Bröker<br />
Rote: Hübener (78.) </p>
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		<title>Offener Brief an den Aufsichtsrat der SG Dynamo Dresden</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 11:49:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser Aufsichtsrat &#8211; ständige Quelle von Unruhe und Fehlentwicklungen im Verein! Sehr geehrte Herren, die aktuelle Saison hat der SG Dynamo Dresden nicht nur sportlich, sondern wieder einmal auch wirtschaftlich sehr viel Aufregung beschert. Nachdem die Stadt Dresden im Mai 2008 dem Verein ein Darlehen in Höhe von ca. 1,25 Millionen Euro ausgereicht und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Aufsichtsrat &#8211; ständige Quelle von Unruhe und Fehlentwicklungen im Verein!</p>
<p>Sehr geehrte Herren,</p>
<p>die aktuelle Saison hat der SG Dynamo Dresden nicht nur sportlich, sondern wieder einmal auch wirtschaftlich sehr viel Aufregung beschert. Nachdem die Stadt Dresden im Mai 2008 dem Verein ein Darlehen in Höhe von ca. 1,25 Millionen Euro ausgereicht und damit eine Insolvenz abwenden konnte, war die Hoffnung groß, dass zukünftig nur noch sportliche Schlagzeilen geschrieben werden und Ruhe in den Verein einkehrt. Leider erfüllte sich dieser Wunsch der Mitgliedschaft nicht. Das gesamte Vereinsgeschehen wurde in den letzten Wochen von der unendlichen Diskussion über die Nutzungsverträge des neuen Dynamostadions geprägt. Damit verbunden war das wiederholte Eingeständnis der Geschäftsführung für eine erhebliche Etatunterdeckung im Geschäftsjahr 2008/2009 in Höhe von einer knappen Million Euro. Nur durch den Abschluss des Nutzungs- und Vermarktungsvertrages für das Stadion, Sparmaßnahmen unter der Federführung von Stefan Bohne in Höhe von 200.000 Euro sowie der Bereitstellung eines Darlehens durch Herrn Dr. Kölmel konnte diese Differenz ausgeglichen und der Verein somit gerettet werden. Das zweite Geschäftsjahr in Folge wird unter ihrer Regie als Aufsichtsrat mit einem negativen Betriebsergebnis abgeschlossen. Insgesamt beläuft sich der Verlust innerhalb dieser zwei Jahre auf ca. 3 Millionen Euro.</p>
<p>Als die Stadt Dresden im Mai 2008 ein Darlehen gab, um die bedrohliche finanzielle Situation des Vereins zu retten, musste die Mitgliedschaft die Autonomie des Vereins aufgeben und der städtischen Verwaltung per Satzungsänderung erhebliche Mitspracherechte einräumen. Sie haben durch ihr fehlerhaftes Verhalten diese Folgen maßgeblich herbeigeführt und damit zu verantworten, dass der Verein per se nicht mehr souverän und eigenständig agieren kann, sondern in Zukunft permanent auf das Wohlwollen von Dritten angewiesen ist. Ihnen muss außerdem zur Last gelegt werden, dass zur Verhinderung einer Insolvenz in dieser Saison die Logo- und Namensrechte an Herrn Dr. Kölmel aus Leipzig verpfändet wurden. Weil Sie Ihrer Kontrollpflicht als Organ nicht ausreichend nachgekommen sind, war es überhaupt notwendig, Herrn Dr. Kölmel um ein entsprechendes Darlehen zu bitten. Diese Bitte ließ sich Herr Dr. Kölmel entsprechend vergüten und könnte nun bei einem wiederholten Scheitern Ihrer Aufsichtsratsarbeit über die wichtigsten Rechte, die ein Verein überhaupt besitzen kann, frei verfügen. Es ist beschämend, wenn der Verein zukünftig Geld in die Hand nehmen muss, um seine eigenen Rechte wieder vollkommen zu erlangen, die Sie aus eigenverantwortlicher Not als Sicherheit abgegeben haben, um eigenes Fehlverhalten damit auszugleichen.</p>
<p>Der Aufsichtsrat ist das Kontrollorgan des Vereins und überwacht und fördert die Geschäftsführung in ihrer Tätigkeit. Er beschließt vor jedem Geschäftsjahr den von der Geschäftsführung vorgelegten Finanzplan und ggf. Nachtragshaushalte. Sie tragen daher die volle Mitverantwortung für die desolate Situation unseres Vereins und dürften bei einer ehrlichen Selbsteinschätzung wohl auch zu dieser Erkenntnis gelangen. Sowohl für das Geschäftsjahr 2006/2007 und 2007/2008 wurden die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat nicht durch die Mitgliederversammlung entlastet. Obwohl eine Mehrheit der Mitglieder Ihnen auf fragwürdige Weise nochmals im Frühjahr 2008 das Vertrauen ausgesprochen hat, konnten Sie dieses Votum nicht nutzen, um nachzuweisen, dass Sie als Gremium in der Lage sind, wirtschaftlich sinnvoll und solide zu arbeiten. Sie hatten damals schon kein Rückgrat, sich eigenes Fehlverhalten einzugestehen und durften weiter im Amt bleiben. Ein Jahr später bleibt einem nichts anderes übrig, als trotzdem eine katastrophale Bilanz ihrer bisherigen Amtszeit zu ziehen. Sie waren auch im laufenden Geschäftsjahr nicht in der Lage, vernünftig die Saison eines Drittligisten zu planen bzw. die Arbeit der Geschäftsführung unter diesen Gesichtspunkten zu überwachen und zu steuern. Im Ergebnis geriet unser Verein damit in eine absolut schlechte Verhandlungsposition, um im Zuge der Diskussionen zu den Stadionnutzungsverträgen ein besseres Ergebnis erzielen zu können. Durch Ihr fehlerhaftes Verhalten und das jahrelange Versäumnis, wenig Wert auf die langfristig konzeptionelle Vorbereitung in der Stadionfrage hinsichtlich notwendiger Voraussetzungen zum Betrieb, zur Nutzung und zur Refinanzierung zu legen, musste sich der Verein schließlich einem Vertragsentwurf beugen, der nicht umsonst von allen Seiten sehr kritisch bewertet wird. Dass nun auch Sie teilweise zu den schärfsten Kritikern der nun unterschriebenen Verträge gehören, kann wohl gut gemeint nur die Ironie des Schicksals sein.</p>
<p>Anstatt sich der eigenen Verantwortung für diese Knebelverträge bewusst zu werden und daraus die alternativlosen Konsequenzen zu ziehen, versuchen Sie nun, das eigene Ansehen dadurch zu retten, indem sie unverholen den derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Hans Jürgen Tillig, dazu auffordern, von seinem Amt zurückzutreten. Jener Aufsichtsratsvorsitzende, der sich mehrheitlich gegen Ihren entgegengebrachten Widerstand durchsetzte, Stefan Bohne, aktuell Hauptgeschäftsführer der SG Dynamo Dresden, damit zu beauftragen, den Verein aus seiner misslichen Lage zu befreien und ein Konzept zu erstellen und umzusetzen, dass eine sportlich erfolgreiche Zukunft möglich erscheinen lässt. Genau diesen Kurs wollen Sie nun torpedieren, indem Sie eine Umwälzung im Aufsichtsrat vollziehen möchten, die vermutlich darauf begründet ist, einen eigenen, anderen Weg einzuschlagen. Sie nehmen damit sogar den Rücktritt von Hauke Haensel in Kauf, der angekündigt hat, nicht mehr als Präsident zur Verfügung zu stehen, wenn Hans Jürgen Tillig den Vorsitz im Aufsichtsrat unter Druck aufgeben muss. Die Frage muss erlaubt sein, ob Sie damit eventuell sogar verhindern wollen, dass die Aufarbeitungskommission, die von der Mitgliedschaft eingesetzt wurde, um nach Gründen und Hinweisen für Ihr Fehlverhalten zu suchen, in Ruhe arbeiten und zu aussagekräftigen Ergebnissen kommen kann? Oder ob sie eigene persönliche Interessen vor das Interesse stellen, den Verein wirtschaftlich sauber und solide in eine bessere sportliche Zukunft zu führen?</p>
<p>Sehr geehrter Herr Genschmar,<br />
Sie sind von allen Aufsichtsräten am längsten im Gremium dabei. Sie waren auch schon 2003 im Aufsichtsrat, damals noch als kooptierter Vertreter des Fanprojektes, als die Mitgliedschaft mit der Bildung eines Ausschusses unter Führung des Aufsichtsrates den Grundstein legen wollte, damit sich der Verein langfristig auf die Vision eines neuen Stadions an der Lennéstraße vorbereiten konnte. An dieser Stelle haben Sie es versäumt, verbunden mit ihrer Tätigkeit als Dresdner Stadtrat, tatsächlich daran mitzuwirken, dass unser Verein von einem neuen Stadion an der Lennéstraße profitieren kann, anstatt daran zu kranken. Ihre Partei im Stadtrat hat durch eigensinniges und populistisches Verhalten bei der Abstimmung über das im Mai 2008 ausgereichte Darlehen dazu beigetragen, dass dem Verein überhaupt erst Bedingungen aufdiktiert worden sind. Wo war ihr Einsatz für einen unabhängigen und souveränen Verein? Oder hatten Sie Bedenken bezüglich ihrer eigenen Fähigkeit als Aufsichtsrat, weil sie es befürwortet haben, dass auch die Stadt Dresden nochmals auf die Planzahlen der Vereinsbilanz schaut, was im Ergebnis aber trotzdem null Wirkung zeigte? Offensichtlich nutzen Sie auch Ihre vermeintliche Popularität und das Zugpferd Dynamo regelmäßig dazu, um sich nicht nur innerhalb der Fangemeinde, sondern auch im öffentlichen Raum zu profilieren. Sie waren nachweislich daran beteiligt, als während der Ära Maas ein Teil der aktiven Mitgliedschaft und Fanszene immens diffamiert und bespitzelt worden ist.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Riedel,<br />
Sie wurden in den Aufsichtsrat gewählt, um der sportlichen Komponente im wichtigsten Organ des Vereins Rechnung zu tragen. Nachdem die Hinrunde der aktuellen Saison nicht entsprechend den Erwartungen, wiederum aber aus logischen Gesichtspunkten nicht überraschend verlief, weil sich finanziell schlechte Voraussetzungen immer auf den sportlichen Bereich auswirken, haben sie gemeinsam mit einigen „altinternationalen“ Spielern vergangener Epochen ein Ultimatum für Trainer Ruud Kaiser gefordert und standen sogar kurz davor, ihn entlassen zu wollen. Dies, obwohl für einen Trainerwechsel absolut keine finanziellen Mittel verfügbar waren. Aus heutiger Sicht muss man froh sein, dass sich Ihre Meinung zum Glück nicht durchgesetzt hat und der Verein weiterhin mit einem Trainer arbeiten kann, der die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden wie kein anderer scheinbar so tief verinnerlicht hat, dass man das stets in seinen Äußerungen und seinem Verhalten spüren kann. Es darf daher an Ihren Fähigkeiten gezweifelt werden, ob Sie in der Lage sind, sportlich gesunde Bewertungen vorzunehmen und diese unter den erzwungenermaßen notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen auch einschätzen können.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Schäfer,<br />
vor Ihrem Engagement im Aufsichtsrat waren sie kaufmännischer Geschäftsführer im Verein und wechselten sozusagen direkt vom operativen Geschäft in das kontrollierende Organ. Als Sie in der Mitgliederversammlung 2007 von den Mitgliedern in den Aufsichtsrat gewählt wurden, sprach man Sie vor der Wahl auf folgenden Fakt an. Der DFB zahlte allen Vereinen nach der Weltmeisterschaft 2006 eine sechsstellige Summe aus. Auch Dynamo Dresden erhielt etwa 600.000 Euro. In den Ausführungen bei der angesprochenen Mitgliederversammlung zum Geschäftsjahr 2006/2007 wurde ersichtlich, dass unser Verein einen Gewinn im kleineren sechsstelligen Bereich vorzuweisen hatte. Dies war allerdings nur möglich geworden, weil der DFB überraschend WM-Gelder zahlte und durch eine Verschiebung von Abschreibungskosten für das Nachwuchsleistungszentrum ein höherer Betrag keine negative Auswirkungen auf die Bilanz hatte. Als man Sie offen auf das Ergebnis ansprach und anmahnte, dass der positive Etat nur durch nicht einkalkulierte Gelder erreicht wurde, beim Ausbleiben dieser Finanzspritze aber ein Minusergebnis zu verzeichnen gewesen wäre, gaben Sie offen und unumwunden zu, etwas gepokert zu haben. Gepokert mit Vereinsgeld, für das Sie verantwortlich zeichneten. Die Briefwahlstimmen retteten Sie wohl in den Aufsichtsrat, wo Sie hätten beweisen können, seriös mit Vereinsgeldern zu arbeiten. Leider haben Sie diese Chance offensichtlich nicht genutzt und sind einerseits als ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung für einen Etat verantwortlich, der ein Millionendarlehen und die Aufgabe der Vereinssouveränität zur Folge hatte und andererseits dafür, dass ein zweites Millionenloch entstand, dass Sie als ein Mitglied des Finanzausschusses im Aufsichtsrat nicht verhindern konnten. In diesem Zusammenhang muss die Frage erlaubt sein, in welcher Form Sie, aber auch der Rest des Aufsichtsrates soweit Sorge dafür getragen haben, dass alle vorgelegten Zahlen der Geschäftsführung entsprechend geprüft worden sind. Das Ergebnis lässt daran zweifeln, dass diese Prüfung ausreichend und exakt durchgeführt wurde. Es ist bekannt, dass Sie in der Vergangenheit mehrfach sehr großzügig den Jugendbereich finanziell unterstützt und auch in Notsituationen persönlich einen finanziellen Anteil geleistet haben, um Etatlöcher auszugleichen. Als Mitglied des Aufsichtsrates war es allerdings primär Ihre Aufgabe, diese Löcher zu verhindern und gar nicht erst zuzulassen.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Bohn,<br />
als nachrückendes Mitglied sind Sie nach dem Rücktritt von Herrn Albrecht Leonhardt in den Aufsichtsrat gekommen. Im Zusammenhang mit der Forderung an Herrn Tillig, sein Amt als Vorsitzender aufzugeben, werden Sie als designierter Nachfolger gehandelt. In wie weit lässt sich Ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat eigentlich mit dem gleichen Mandat im Kontrollorgan des Handballregionalligisten HC Elbflorenz vereinbaren? Besteht nicht die Gefahr von Misstrauen in Ihre Person, wenn Sie Kenntnisse über die Vorgänge in unserem Verein, besonders in Verbindung mit der Akquise von Sponsoren erlangen, die dann ungefiltert auch im Interesse des angesprochenen Handballvereins liegen könnten? Aufgrund dieser Kombination ist es ratsam, wenn Sie ihr Engagement in den beiden Kontrollgremien überdenken und ggf. Konsequenzen daraus ziehen. Ein Tanz auf zwei Hochzeiten kann nicht im Interesse der SG Dynamo Dresden sein. Sie haben zudem entgegen der mehrheitlichen Meinung die ernsthafte Absicht geäußert, Herrn Markus Hendel, derzeit Geschäftsführer Marketing, weiterhin im Verein zu beschäftigen. Eine solche Maßnahme würde das Vertrauen in Sie als Person enorm beschädigen, denn Herr Hendel steht als langjähriger Geschäftsführer sinnbildlich für die Misswirtschaft der vergangenen Jahre im Blickpunkt. Eine Weiterbeschäftigung wäre daher das absolut falsche Zeichen, sowohl für die Mitglieder als auch für die zukünftigen Partner im Stadionbetrieb.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Heinig,<br />
Sie stehen einem Unternehmen vor, dass als Brustsponsor unserem Verein ohne Zweifel bisher große Dienste erwiesen hat. Erinnert sei an den Einstieg als Hauptsponsor im Rahmen der Aktion Brustsponsor. Sie haben ebenso intensiv und aktiv im Finanzausschuß an einer Verbesserung der kaufmännischen Entwicklung im Verein mitgewirkt. Alle diese Bemühungen sind jedoch erfolglos geblieben, da Sie in entscheidenden Punkten Ihrer Tätigkeit als Aufsichtsrat versagt haben – die Ergebnisse der letzten Jahre sprechen für sich. Während Ihrer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat stand der Verein mehr als einmal am Rand der Insolvenz und nur durch die außerordentliche Hilfe des Steuerzahlers wurde die endgültige Pleite bisher verhindert.</p>
<p>Sehr geehrte Wahlaufsichtsräte,<br />
das ausgesprochene Vertrauen der Mitgliedschaft zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 2008 ist augenscheinlich mittlerweile gänzlich und irreversibel aufgebraucht. Es ist daher nicht mehr möglich, ihre Arbeit so zu bewerten, dass man davon ausgehen kann, dass gerade Sie in der verantwortungsvollen Position dafür sorgen können, die SG Dynamo Dresden zukünftig wieder in ruhige Gewässer zu führen. Mit dem Ende der Ära Mulansky und den personellen Änderungen im Aufsichtsrat, ermöglicht durch die Kooptierungen des Ehrenrates, des Jugendrates und der Fangemeinschaft Dynamo, verbunden mit dem Neuanfang auf der Position des Hauptgeschäftsführers, schauen alle Fans und Mitglieder des Vereins positiv nach vorn. Diese Hoffnung hat allerdings nur dann Substanz, wenn die Neuausrichtung des Vereins nicht an Personen geknüpft ist, die in erheblichem Maß in der Vergangenheit dafür verantwortlich waren, dass nicht nur bei den Mitgliedern das Maß sprichwörtlich voll ist, sondern auch bei der Stadt als kommunaler Partner das Vertrauen nach den neuerlichen Offenbarungseiden nachweislich zerstört ist. Auf der Mitgliederversammlung im November 2008 wurden die Mitglieder wiederholt über die tatsächliche finanzielle Situation des Vereins im Unklaren gelassen und belogen. Wenn auch Sie selbst als Aufsichtsrat nicht darüber referiert haben, so haben sie doch konsequent nicht reagiert, als uns die Geschäftsführung im Zusammenspiel mit Herrn Mulansky falsche Zahlen auf den Tisch gelegt hat. Ihr ungeprüftes Vertrauen in die Arbeit des Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Mulansky hat dem Verein offenkundig enormen Schaden zugefügt. Diese Tatsache allein rechtfertigt die Forderung nach einem Rücktritt der Wahlaufsichtsräte.</p>
<p>Im Ergebnis der nicht wahrheitsgemäßen Darstellung der Situation im Verein haben Sie es billigend in Kauf genommen, dass auch die Stadt Dresden als Partner und Gläubiger bewusst durch die handelnden Personen und Vertreter des Vereins belogen wurde. Die Außendarstellung des Vereins hat darunter massiv gelitten. Der Aufsichtsrat war durch den internen Finanzausschuss direkt an der Planung und Überwachung der Finanzen beteiligt. Es muss sicherlich nicht ausführlich erklärt werden, welche zusätzlichen Folgen dies augenscheinlich für die Verhandlungen zu den Stadionverträgen hatte, wenn auch der Stadt gänzlich das Vertrauen, dass noch im Mai 2008 so unerschütterlich gewesen war, verloren gegangen ist. Es gibt kein Argument, warum nun gerade Sie dafür geeignet sein sollen, dieses Vertrauen wieder aufzubauen. Der Stadtrat hat mit dem JA zu den ausgehandelten Stadionverträgen zusätzlich die Empfehlung beschlossen, dass sämtliche Vorgänge und Verantwortlichkeiten überprüft und den Mitgliedern vorgestellt werden, die zum finanziellen Fiasko geführt haben. Dies soll bis Ende des Jahres auf einer Mitgliederversammlung geschehen. Die Aufarbeitungskommission arbeitet bereits intensiv. Sie, sehr geehrten Wahlaufsichtsräte, können bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein einziges Mal Charakter und Souveränität zeigen, indem sie die Verantwortung übernehmen und zurücktreten, um den Prozess zu beschleunigen, einen ernsthaften und nachvollziehbaren Neuanfang im Verein zu ermöglichen.</p>
<p>Daher fordern wir Sie auf, ihr Mandat als Aufsichtsrat der SG Dynamo Dresden abzugeben und damit die Konsequenzen Ihrer Arbeit zu tragen, um den Weg für Neuwahlen des Aufsichtsrates frei zu machen. Sie könnten mit diesem Schritt ein klares Bekenntnis für einen ehrlichen und ernstgemeinten Neuanfang in unserem Verein gegenüber Fans, Mitgliedern, Sponsoren, Geschäftspartnern, der Stadt, dem DFB und der Öffentlichkeit abgeben.</p>
<p>Die satzungsgemäße Arbeit des Aufsichtsrates wird durch die bereit stehenden Nachrücker, sowie die Besetzung des Stimmaufsichtsrates mit Mandat des Jugendrates weiter gewährleistet. Zur nächsten Mitgliederversammlung können vakante Mandate bzw. der gesamte Aufsichtsrat dann ordentlich gewählt werden. Nur so kann der Mitgliedschaft und unseren Partnern ein wahrhaftiger Neuanfang vermittelt werden und Ruhe in den Verein einkehren.</p>
<p>Dresden, den 30.04.2009</p>
<p>Unterzeichner:<br />
ProFans | Ultras Dynamo | Fangemeinschaft Dynamo e.V. | Pro RHS</p>
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		<title>Chancen nicht genutzt &#8211; 1:2 Niederlage</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 15:47:48 +0000</pubDate>
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Quelle: bultras.net</p>
<p style="text-align: left;">Wie schon im Hinspiel verliert Dynamo mit 1:2 gegen die Kickers, dabei war Dynamo zum Beginn die klar bessere Mannschaft. Nach rund 13 Minuten setzte sich Bröker erstmals gut durch und passte in den Rücken der Abwehr wo Savran zum Schuss kam, dieser wurde jedoch abgeblockt. Kurz darauf schoss Dobry dann über das Tor, anstatt zu passen schade. Nach 26.Minuten erlöste Savran dann den Dynamo-Anhang und schoss den Ball nach einem Pass von Bröker ins Tor der Kickers aus Stuttgart und ging damit nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Die Stuttgarter brauchten dann aber nur 5 Minuten um sich vom Gegentor zu erholen und Galm konnte nach einem Konter den Ball an Axel Keller vorbei in das Dynamo Tor schieben 1:1. Dann brauchte Dynamo nur 5 Minuten um wieder gefährlich vor das Tor der Kickers zukommen, Savran lupfte den Ball über Manuel Salz, doch der Ball senkte sich knapp neben den linken Pfosten. Nachdem auch Truckenbrod rechts unten vorbei schoss ging es mit 1:1 in die Halbzeitpause. 5 Minuten nach dem Wiederanpfiff verfehlte erneut Savran, es fehlten nur wenige Millimeter um den Ball vor dem Kickers Torwart zubekommen. Dynamo wurde in der Folge immer schwächer und der letzte Pass kam nicht mehr an. Die Kickers lauerten auf Kontor und Dynamo versuchte diese zu vermeiden. Als sich eigentlich jeder schon mit einem traurigen Unentschieden gegen den Tabellenletzten abgefunden hatte, schob der eingewechselte Mijo Tunjic den Ball an Axel vorbei ins Tor. 1:2 gegen den Tabellenletzten in der 85. Minute. Dynamo versuchte in den restlichen 5 Minuten noch den Ausgleich zu erzielen, doch die Kickers verteidigten mit Mann und Maus. Abpfiff.<br />
Dynamo verpasste es so den Klassenerhalt gegen den letzten fast perfekt zu machen und muss nun doch noch einmal zittern, denn es sind nur noch 7 Punkte Abstand zum Abstiegsplatz.</p>
<p style="text-align: left;">Dynamo:<br />
Keller, Oppitz, Palionis, Hübener, Nikol, Pfeffer (81. Kügler), Truckenbrod, Wagefeld, Dobry, Savran (70. Müller), Bröker</p>
<p style="text-align: left;">Stuttgart:<br />
Salz, Deigendesch, Traub, Mann, Galm (66. Tunjic), Traut, Gentner (46. Härter), Rosen, Gambo (80. Ortlieb), Ivanusa, Smeekes</p>
<p style="text-align: left;">Tore:<br />
1:0 Savran (25.)<br />
1:1 Galm (30.)<br />
1:2 Tunjic (86.)</p>
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		<title>Verträge unterschrieben Verhandlungen gehen weiter!</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2009/03/27/vertrage-unterschrieben-verhandlungen-gehen-weiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:50:57 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dynamo bleibt in Dresden. Endlich geschafft? Denkste, die Verträge wurden zwar unterschrieben, doch können diese nur eine Notlösung und eine weitere Verhandlungsbasis sein. Endlich sahen HBM und die Stadt Dresden ein, dass das neue Stadion ohne Dynamo fast nur leer stehen würde und es für ALLE ein enormer Imageverlust gewesen wäre, wäre Dynamo gezwungen gewesen nach Leipzig umzuziehen. Der Verein bedankt sich aber trotzdem für die Gespräche mit  den Verhandlungspartnern in Leipzig. </p>
<p>Der nun gefundene Kompromiss kann aber nur eine Lösung für die nächste Saison sein und so muss weiter verhandelt werden um auch die nächsten Jahre zu überstehen. Der Kompromiss sieht wie folgt aus:<br />
<br />
•Die Landeshauptstadt erhöht den Betriebskostenzuschuss für die Projektgesellschaft auf den im Haushalt eingestellten Maximalbetrag. <br />
•Der Verein wird höher an den Erlösen aus der Vermarktung der stadiongeborenen Rechte beteiligt. <br />
•Der Nutzungsvertrag beginnt &#8211; angepasst an die Bausituation im Stadion &#8211; erst zum 15. September 2009. </p>
<p>Weiterhin hat sich Dynamo gegenüber der Stadt verpflichtet, die eigene Finanzlage aus eigener Kraft zu verbessern. Dies soll durch strenge Kostenkontrolle, weitere Sparmaßnahmen und die Verbesserung der Einnahme-Situation geschehen. Dynamo bot der Stadt an, jeweils einen vierteljährigen Bericht über den Soll-Ist-Vergleich vorzulegen. Aber wie schon gesagt, das ganze ist keine Lösung auf Dauer, sondern kann nur ein Kompromiss sein!!</p>
<p>Alle bisherigen Artikel zum Thema Stadionstreit:<br />
<a href="http://www.44-sued.de/2009/03/23/dynamofans-machen-mobil/">Dynamofans machen mobil!</a><br />
<a href="http://www.44-sued.de/2009/03/20/jeder-gegen-jeden/">Jeder gegen Jeden</a><br />
<a href="http://www.44-sued.de/2009/03/13/keine-endgultige-losung-neues-geld-von-kommel-calli-nach-dresden/">Keine Lösung &#8211; neues Geld von Kömmel &#8211; Calli soll helfen</a><br />
<a href="http://www.44-sued.de/2009/03/07/ausschreibung-volkerschlachtdenkmal-20/">Ausschreibung Völkerschlachtdenkmal 2.0.</a><br />
<a href="http://www.44-sued.de/2009/03/03/wird-das-stadion-zum-grab-von-dynamo-dresden/">Wird das neue Satdion zum Grab von Dynamo Dresden</a></p>
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		<title>Dynamofans machen mobil!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 11:51:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gemeinsame Pressemitteilung und Aufruf der Fangemeinschaft Dynamo e.V. und der Faninitiative Pro RHS – „Rettet unser Dynamostadion!“ „Schnelle Lösung im Dresdner Stadionstreit! Dynamo gehört ins Dynamostadion!&#8221; Dresden, die Stadt unsere Träume, der Kultur und des Sports. Sie ist die unveränderliche Heimat unserer Sportgemeinschaft Dynamo! Seit mehr als 55 Jahren ist dieser Fußballklub eines der wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Pressemitteilung und Aufruf</strong></p>
<p>der Fangemeinschaft Dynamo e.V. und der Faninitiative Pro RHS – „Rettet unser Dynamostadion!“</p>
<p>„Schnelle Lösung im Dresdner Stadionstreit! Dynamo gehört ins Dynamostadion!&#8221;</p>
<p>Dresden, die Stadt unsere Träume, der Kultur und des Sports. Sie ist die unveränderliche Heimat unserer Sportgemeinschaft Dynamo! Seit mehr als 55 Jahren ist dieser Fußballklub eines der wichtigsten sportlichen Aushängeschilder von Elbflorenz. 98 Europapokalspiele, acht Meisterschaften und sieben Pokalsiege stehen für Erfolg und Tradition.</p>
<p>Hunderttausende Zuschauer erlebten unzählige spannende Fußballpartien im Dynamostadion an der Lennèstraße. Genau an diesem traditionsreichen Ort soll jetzt die neue Spielstätte der Schwarz-Gelben entstehen. Soll – denn im Rahmen einer kaum vorstellbaren Posse streiten sich die Landeshauptstadt, die Bau- und Betreiberfirma sowie der Verein um jeden einzelnen Euro des Vermarktungserlöses. Posse deshalb, da es in Folge des andauernden Streites passieren kann, dass sich Dynamo den Spielbetrieb im neuen Stadion gar nicht leisten kann, nach Leipzig umziehen oder die Insolvenz anmelden muß. Ein Schildbürgerstreich sondergleichen!</p>
<p>Täglich erwarten die treuen Fußballfans das Ende der Verhandlungen im Stadionstreit. Die Nerven liegen blank, der Geduldsfaden ist gerissen! Wir fordern deshalb eine schnelle Lösung, die allen drei Vertragsparteien, Verein, Stadt und HBM, gerecht wird und damit die Grundlage legt, in Zukunft wieder erfolgreichen Fußball im neuen Dynamostadion an der Lennestraße zu erleben. Am Ende der Verhandlungen muß eine Lösung stehen, welche auch Dynamo Dresden eine wirtschaftliche und damit sportlich gute Entwicklung ermöglicht.</p>
<p>Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, werden wir im Rahmen von Fahrzeugkorsos auf die für uns derzeit nicht akzeptable Situation aufmerksam machen. Diese Willensbekundungen werden, bis zur Bekanntgabe einer allseits akzeptablen Lösung des Stadionstreites, in regelmäßigen Anständen in der Landeshauptstadt Dresden stattfinden.</p>
<p>Wir rufen hiermit alle Dynamofans auf, sich mit einem straßenverkehrstauglichen Fahrzeug in voller, dynamischer Beflaggung am Fahrzeugkorso zu beteiligen. Start des ersten Korsos ist am Freitag, den 27. März um 17.30 Uhr auf der Blüherstrasse Höhe Dynamo-VIP-Zelt. Die weiteren Termine und Startzeiten werden kurzfristig bekanntgeben.</p>
<p>Dresden den 23.03.2009</p>
<p>Fangemeinschaft Dynamo e.V.</p>
<p>Faninitiative Pro RHS – „Rettet unser Dynamostadion!“</p>
<p>
Treff: Blüherstraße</p>
<p>Route: Blüherstraße &#8211; Bürgerwiese &#8211; Georgplatz &#8211; St. Petersburger Str. &#8211; Pirnaischer Platz &#8211; Wilsdruffer Straße &#8211; Postplatz &#8211; Theaterplatz &#8211; Augustusbrücke &#8211; Carolaplatz &#8211; Albertstraße &#8211; Albertplatz &#8211; Albertstraße &#8211; Carolabücke &#8211; St. Petersburger Straße &#8211; Pirnaischer Platz &#8211; Dr.-Külz-Ring (eine Runde ums Rathaus) &#8211; Waisenhausstraße &#8211; Bürgerwiese &#8211; Blüherstraße</p>
<p>Ende: Blüherstraße</p>
<p>***</p>
<p>Bitte an alle weitersagen!</p>
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