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Verträge unterschrieben Verhandlungen gehen weiter!

Dynamo bleibt in Dresden. Endlich geschafft? Denkste, die Verträge wurden zwar unterschrieben, doch können diese nur eine Notlösung und eine weitere Verhandlungsbasis sein. Endlich sahen HBM und die Stadt Dresden ein, dass das neue Stadion ohne Dynamo fast nur leer stehen würde und es für ALLE ein enormer Imageverlust gewesen wäre, wäre Dynamo gezwungen gewesen nach Leipzig umzuziehen. Der Verein bedankt sich aber trotzdem für die Gespräche mit den Verhandlungspartnern in Leipzig.

Der nun gefundene Kompromiss kann aber nur eine Lösung für die nächste Saison sein und so muss weiter verhandelt werden um auch die nächsten Jahre zu überstehen. Der Kompromiss sieht wie folgt aus:

•Die Landeshauptstadt erhöht den Betriebskostenzuschuss für die Projektgesellschaft auf den im Haushalt eingestellten Maximalbetrag.
•Der Verein wird höher an den Erlösen aus der Vermarktung der stadiongeborenen Rechte beteiligt.
•Der Nutzungsvertrag beginnt – angepasst an die Bausituation im Stadion – erst zum 15. September 2009.

Weiterhin hat sich Dynamo gegenüber der Stadt verpflichtet, die eigene Finanzlage aus eigener Kraft zu verbessern. Dies soll durch strenge Kostenkontrolle, weitere Sparmaßnahmen und die Verbesserung der Einnahme-Situation geschehen. Dynamo bot der Stadt an, jeweils einen vierteljährigen Bericht über den Soll-Ist-Vergleich vorzulegen. Aber wie schon gesagt, das ganze ist keine Lösung auf Dauer, sondern kann nur ein Kompromiss sein!!

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“Man das kann doch alles nicht wahr sein” So denken derzeit viele in Dresden.

Am heutigen Nachmittag gab der Verein endlich eine Stellungsnahme zur Stadionproblematik ab. Stefan Bohne gab zu erkennen das es derzeit zwei Probleme gibt die aus dem Weg geräumt werden müssten.

Durch die Änderung der Bauverträge müsste Dynamo pro Jahr zusätzlich 135.000 Euro zahlen, das ganze über 10 Jahre lang. Laut Stefan Bohne, einem unabhänigen Wirtschaftsprüfer und dem DFB, mit dem in dieser Woche gesprochen wurde, ist das ganze für Dynamo schlicht weg nicht machbar.

Das zweite Problem ist das Dynamo einfach zu wenig am neuem Stadion verdienen würde, die Verträge sollen dahin abgeändert werden das Dynamo als Hauptmieter mehr vom Erlös der Einnahmen bekommt. Um das erreichen zukönnen sollen die Verträge zur Stadionnutzung und  -vermarktung erst zum 01. Januar 2010 geschloßen werden. Weiterhin wird von Dynamoseite vorgeschlagen das dem Verein ein außerordentliches Kündigungsrecht eingräumt wird, falls Dynamo das Stadion nicht stemmen kann.

Desweiteren wurde bestätigt das Kömel, in Form von der Sportwerbe GmbH, 350.000 Euro als Darlehn an Dynamo überwiesen hat. Laut der Geschäftsführung wirkt sich das erneute Darlehn von Kömel nicht negativ auf die folgenden Lizenzierungen aus.  Natürlich wurde Stillschweigen über die genau Kondition vereinbart. Falls es keine Lizenz gibt bleibt weiterhin die Notlösung Leipzig bestehen.

Laut MDR 1 Radio Sachsen und Zimmermann soll Ralf Minge Rainer Calmund um Hilfe gebeten haben. Ob dies wieder mal nur eine Presseente vom MDR ist oder nicht bleibt abzuwarten, da sich von Dynamoseite bisher niemand dazu geäussert hat.

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Sonntag, 21.08.2011
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