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	<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 13:47:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Offener Brief auf den Kommentar von Herrn Franzke vom Kicker 16.5.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit freundlicher Genehmigung von concordia-eagle und grinch hier zwei Briefe an das sogenannte Fachblatt kicker: Kurz zur Information: Im Kicker wurde heute als Reaktion auf die Geschehnisse in Düsseldorf ein Kommentar vom Chefredakteur Franzke geschrieben, den ich so nicht stehen lassen wollte. Der Kommentar ist dieser: http://www.kicker.de/news/fussball/bunde&#8230;ktionen.html Den offenen Brief habe ich schon an die Chefredaktion des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit freundlicher Genehmigung von concordia-eagle und grinch hier zwei Briefe an das sogenannte Fachblatt kicker:</p>
<p>Kurz zur Information:</p>
<p>Im Kicker wurde heute als Reaktion auf die Geschehnisse in Düsseldorf ein Kommentar vom Chefredakteur Franzke geschrieben, den ich so nicht stehen lassen wollte.</p>
<p>Der Kommentar ist dieser:</p>
<p><a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/569117/artikel_es-helfen-nur-noch-strengste-sanktionen.html" target="_blank">http://www.kicker.de/news/fussball/bunde&#8230;ktionen.html</a></p>
<p>Den offenen Brief habe ich schon an die Chefredaktion des Kicker und Herrn Franzke versandt.</p>
<p>An Kicker online<br />
Chefredaktion</p>
<p>Offener Brief<span id="more-1126"></span></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>sehr geehrter Herr Franzke,</p>
<p>ich gestehe ehrlich, dass ich selten einen dermaßen unreflektierten, schlecht bis gar nicht recherchierten und schlicht Fakten ignorierenden Kommentar gelesen habe, wie den von Ihnen Herr Franzke am 16.05.2012 um 12.35 h verfassten zu dem Geschehen rund um das 2. Relegationsspiel in Düsseldorf.</p>
<p>Zunächst zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt, als Rechtsanwalt ein Organ der Rechtspflege, nicht vorbestraft, in keiner Stadionsünderkartei, seit 1974 Fan von Eintracht Frankfurt und besuche seit 1974 nahezu jedes Heimspiel und begleite mein Team auch ab und zu bei Auswärtsspielen. Beruflich vertrete ich keine Fans.</p>
<p>Ich erlaube mir im Folgenden Herrn Franzkes Ausführungen Stück für Stück zu zitieren und diese Zitate dann meinerseits zu kommentieren.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;&#8230;&#8230; Zustände wie im Bürgerkrieg beim Bundesliga-Abstieg von Frankfurt vor einem Jahr&#8230;.&#8221;</em></p>
<p>Aha, Bürgerkriegsähnliche Zustände also. Ich nehme sicher an, dass Sie Herr Franzke bei dem Platzsturm nach dem Kölnspiel dabei waren. Nicht? Ich aber.</p>
<p>Bis heute sind eine schwerverletzte Kamera, einige zerstörte Werbebanden und 23 Leichtverletzte, überwiegend durch Pfefferspray und Schlagstöcke festgestellt worden.</p>
<p>Nicht dass ich missverstanden werde, ich verurteile Gewalt, Platzsturm und Böller aber &#8220;Bürgerkriegsähnliche Zustände&#8221; ist eine dermaßen unglaubliche Übertreibung, die zugleich Bürgerkriegsopfer verhöhnt, dass mir fast die Sprache wegbleibt.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> &#8221;<em>Und täglich wird in Fan-Foren auf der einen Seite zu Gewalt aufgerufen..&#8221;</em></p>
<p>Tatsächlich? Ich bin ständiger Leser im Eintracht-Forum und habe dort noch nie einen Aufruf zur Gewalt gelesen. Können Sie Herr Franzke mir eine der Quellen, die Ihnen ja ganz offensichtlich zur Verfügung stehen nennen, in denen zur Gewalt aufgerufen wird?</p>
<p>Ich bin auch öfter im Kölner Brett oder zuletzt im Forum von Hertha BSC Berlin &#8220;unterwegs gewesen&#8221;. Auch dort habe ich keinen &#8220;Aufruf zur Gewalt&#8221; finden können.</p>
<p>Ich fürchte, Sie werden Heerscharen von Praktikanten ungezählte Fan-Foren durchsuchen lassen müssen, um auch nur eine Spur eines Gewaltaufrufs zu finden.</p>
<p>Ich empfinde diese Behauptung ohne Quellenangabe als nicht seriösen Journalismus.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;Dabei geben die Gewalttäter in den Kurven oder hinter den Toren längst den Ton an..&#8221;</em></p>
<p>Ich vermute, dass Sie Herr Franzke noch nie in der Kurve gestanden haben. Wie kommen Sie darauf, dass dort die &#8220;Gewalttäter&#8221; den Ton angeben würden?</p>
<p>Fanbeauftragte, Ultras und Soziologen sagen anderes.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen! Wer Straftaten duldet und gefasst wird, muss mit einer Bestrafung rechnen&#8221;</em></p>
<p>Jetzt wird es pervers und Sie verlassen den Grundsatz unserer Verfassung. Wer also daneben steht macht sich strafbar?</p>
<p>Das kann nicht Ihr Ernst sein. Eine Strafbarkeit wegen Unterlassens gibt es nur und ausschließlich in dem äußerst eingeschränkten Bereich der unterlassenen Hilfeleistung. Und ohne hier einen Exkurs starten zu wollen, Fußballfans, die einfach daneben stehen, machen sich ganz sicher nicht strafbar.</p>
<p>Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt, wenn ein Chefredakteur eine Grundrecherche betreibt, bevor solch haltlose Behauptungen veröffentlicht werden.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;In den Blöcken, in denen Hooligans unter Applaus ihre kriminellen Taten planen und ausführen, helfen nur noch strengste Sanktionen.&#8221;</em></p>
<p>Auf den Begriff der kriminellen Taten komme ich noch zu sprechen. Die Verwendung des Begriffs Hooligans im Zusammenhang von Bengalos, Böller und Platzsturm zeigt lediglich auf, dass Sie hier auf eine populistische Schiene aufspringen, ohne sich mit dem Begriff des Hooligans auch nur ansatzweise beschäftigt zu haben.</p>
<p>Ich empfehle dringend auch hier in eine Grundsatzrecherche einzusteigen.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;Aktuell sieht es danach aus, dass &#8211; als erste Maßnahme &#8211; die Fans wieder hinter Zäunen verbannt werden, wie das in den achtziger Jahren der Fall war&#8221;</em></p>
<p>Es erschließt sich mir nicht, woher Sie diese Information haben. In ernstzunehmenden Quellen war hierüber nichts zu lesen.</p>
<p>Es spricht auch rein gar nichts dafür, dass diese Maßnahme ergriffen wird, da die Abschaffung der Zäune Reaktionen auf Katastrophen, wie Heysel, Hillsborough e.t.c. waren.</p>
<p>Falls Sie mit den Begriffen nichts anfangen können, empfehle ich ebenfalls eine Recherche.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;Warum sollen Bayern München, Schalke 04 oder Borussia Dortmund bestraft werden wegen Vereinen wie zum Beispiel Köln und Frankfurt, die einen wachsenden Teil ihrer Stehplatzbesucher nicht in den Griff bekommen?&#8221;</em></p>
<p>Aha, die Kölner und Frankfurter sind die Bösen, die anderen genannten die Guten. Auch hier hilft eine Recherche, sofern Sie das Pokalfinale, in dem Fans von Dortmund reichlich Bengalos verbrannt haben schon vergessen haben. Schauen Sie doch einfach mal in die Statistik der DFB-Strafen. Sie werden staunen, wer da ganz oben mit dabei ist. Nur am Rande sei angemerkt, dass es bei dem Dortmunder Platzsturm 2011 zu wesentlich mehr Verletzten und höherem Sachschaden kam, als beim Frankfurter Platzsturm gegen Köln.</p>
<p>Herrje, es kann doch nicht so schwer sein, mal nachzuschlagen, bevor man so erkennbar falsche Aussagen trifft.</p>
<p><strong>Franzke:</strong> <em>&#8220;Dass sich Sicherheits- und Fanbeauftragte von DFB und DFL in jüngerer Vergangenheit auf die Diskussion um Pyrotechnik in den Stadien eingelassen haben, gegen alle gesetzlichen Bestimmungen, war fahrlässig und verantwortungslos&#8221;</em></p>
<p>Auch die Behauptung &#8220;gegen alle gesetzlichen Bestimmungen&#8221; ist schlicht falsch.</p>
<p>Selbstverständlich wäre ein kontrolliertes Abbrennen außerhalb der Blöcke vor dem Spiel, in der Halbzeit und nach dem Spiel durch Feuerwerker zulässig gewesen. So wird es ja bei Länderspielen auch häufig gemacht.</p>
<p>Ob sich die Parteien auf so eine Vorgehensweise hätten einigen können, weiß ich nicht. Aber eine Diskussion hierüber war definitiv nicht gegen alle gesetzlichen Bestimmungen.</p>
<p>Ganz generell schreiben Sie Herr Franzke mehrfach von Kriminellen. Wen genau meinen Sie damit? Den Bengalozündler, den Böllerwerfer, den Platzstürmer?</p>
<p>In dem einen oder anderen Fall kann tatsächlich eine Straftat vorliegen aber je nach Verwendung könnte auch nur eine Ordnungswidrigkeit bestehen. Ist dann ein Falschparker auch ein Krimineller?</p>
<p>Und lassen Sie mich bitte abschließend ein Fazit ziehen. Es war seit 1974 noch nie ungefährlicher ein Fußballstadion zu besuchen, als es heute der Fall ist.</p>
<p>Der mediale Hype, der zur Zeit um die &#8220;lebensbedrohenden&#8221; Umstände durch &#8220;Kriminelle&#8221; gemacht wird, liegt auch viel an so schlecht recherchierten Kommentaren, wie dem Ihrigen.</p>
<p>Mein Brief soll nichts verharmlosen und selbstverständlich sind gerade in letzter Zeit zu viele Auffälligkeiten vorgekommen, soll doch der Sport m.E. im Vordergrund stehen aber ein bisschen Information würde nicht schaden bevor Sie einen Kommentar abgeben.</p>
<p>Ich erwarte von Ihnen Herr Franzke als Journalisten, dass Sie Ihre Aussagen anhand meiner Kommentierung mal überprüfen und die erkennbar falschen Behauptungen zurücknehmen.</p>
<p>Andernfalls werde ich den Kicker nach fast 40 Jahren kündigen, denn von einem Fachblatt erwarte ich eine Recherche, bevor etwas kommentiert wird.</p>
<p>Mit freundlichen Grüße<br />
XXX</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Brief von grinch:</p>
<p>Sehr geehrtes Redaktionsteam des kicker,<br />
sehr geehrter Herr Franzke,</p>
<p>im Folgenden möchte ich gerne auf den Kommentar vom 16.05.2012 anlässlich des Relegations-Rückspiels Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC (<a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/569117/artikel_es-helfen-nur-noch-strengste-sanktionen.html" target="_blank">http://www.kicker.de/news/fussball/bunde&#8230;ktionen.html</a>) Ihres Mitglieds der Chefredaktion, Herrn Franzke, eingehen.</p>
<p>Ganz kurz zu meiner Person: Ich bin 24 Jahre alt, Student im 7. Semester des Lehramts für Gymnasien, begeisterter Fußballanhänger, Fan, Mitglied und Dauerkarteninhaber von Eintracht Frankfurt. Seit vielen Jahren Stadiongänger, zuhause und auswärts.</p>
<p>Dass ein &#8220;Fußball-Fachmagazin&#8221; mit jahrzentelanger Erfahrung wie der kicker auf einen Zug aufspringt, und sich zu derartig schlecht bis nicht recherchierten Kommentaren hinreißen lässt, hätte ich nicht im Geringsten erwartet. Dabei wird erneut Öl in das ohnehin schon lodernde Feuer der medialen Berichterstattung über &#8211; man muss mittlerweile schon sagen gegen &#8211; Fußballfans gegossen. Haben Sie sich eigentlich einmal gefragt, ob und wiefern Sie als Medienvertreter auch einen Beitrag zur Verschärfung der Sicherheit rund um die Fußballspiele leisten? Durch Ihre überzogenen und von wenig wirklicher Recherche und Sachverstand zeugenden Aussagen berauben Sie sich nicht nur eines Teils Ihrer Leser (den Kicker werde ich mir persönlich vorläufig nicht wieder kaufen), sondern Sie vergrößern nur noch weiter die ohnehin schon große Kluft zwischen engagierten Fans mit Idealen wie denjenigen friedlichen Ultras, die sich alleine dem Support ihres Vereins verschrieben haben. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich leugne nicht, dass es auch unter dieser Fangruppierung einige gewaltbereite und gewalttätige Fans gibt. Es ist alleine die Art und Weise, mit der Sie in Ihrem Kommentar eine unreflektierte und pauschalisierende Verallgemeinerung der Fans vornehmen, die ich als äußerst unprofessionell und ungerechtfertigt empfinde.</p>
<p>Sie verwenden in Ihrem Kommentar eine Lexik aus dem semantischen Feld des Krieges, der Zerstörung und des Todes. Von &#8220;Bürgerkrieg&#8221;, &#8220;Angst um Leib und Leben&#8221; ist hier die Rede und zusätzlich schreiben Sie, diese Aufzählung lasse sich &#8220;beliebig fortsetzen&#8221;. Sind Sie denn einmal in einem Bürgerkrieg aktiv involviert gewesen? Meinen Sie ernsthaft, das man die &#8220;Angst um Leib und Leben&#8221; aus einem Krieg mit derjenigen rund um Ausschreitungen bei einem Fußballspiel vergleichen kann? Wollen Sie, wie sie ja andeuten, tatsächlich Ihre &#8220;Aufzählung fortsetzen&#8221; und weiter auf dieser Schiene fahren, die für mich eine bedenkliche Beleidigung von Kriegsbeteiligten und -opfern darstellt? Oder zeigen Sie in Zukunft den Mut und das aufrichtige Interesse an einer besser recherchierten, neutraleren und weniger populistischen Berichterstattung, so wie sie eines Fußballfachblattes würdig wäre?</p>
<p>Ich würde gerne im Folgenden auf weitere Aussagen aus Ihrem Kommentar eingehen und diese meinerseits beleuchten.</p>
<p>&#8220;Und täglich wird in Fan-Foren auf der einen Seite zu Gewalt aufgerufen und auf der anderen Seite, nach den Zwischenfällen, gezielt Verharmlosung betrieben&#8221;, behaupten Sie, Herr Franzke. Können Sie oder Ihre Mitarbeiter mir denn die entsprechenden Foren-Themen, mit Internetlink und Abrufdatum oder auch als Ausdruck zusenden? Wenn Sie eine profunde und seriöse Recherche darüber betrieben haben, sollte dies ja kein Problem darstellen. Falls Sie das nicht können, ist ihre Behauptung als haltlos und empirisch nicht verwertbar zu betrachten. Den zweiten Teil Ihrer Aussage, dass nach den Zwischenfällen eine gezielte Verharmlosung betrieben würde, ist Ihre Meinung. Mein Standpunkt dazu ist vielmehr der, dass es dabei nicht primär um Verharmlosung, sondern hauptsächlich um eine Darlegung der Tatsachen und Geschehnisse aus Fansicht geht, von Augenzeugen und wirklich Betroffenen und Involvierten; einer Vorgehensweise, der Sie sich ganz offensichtlich verschließen.</p>
<p>Des Weiteren schreiben Sie: &#8220;Dabei geben die Gewalttäter in den Kurven oder hinter den Toren längst den Ton an&#8221;. Können Sie mir vielleicht erläutern wie Sie zu dieser &#8211; schlichtweg falschen &#8211; Behauptung kommen? Haben Sie einmal aktuelle Fachliteratur zu diesem Thema eingesehen? Auf die Bücher und Arbeiten zum Thema Ultras der Soziologen Jonas Gabler, Daniel Langer und Gunter A. Pilz sei hiermit explizit hingewiesen und zur Lektüre empfohlen.</p>
<p>Zudem fällt mir auf, dass Sie in Ihrem Artikel wenig unterscheiden zwischen &#8220;Kriminellen&#8221;, &#8220;Hooligans&#8221; und &#8220;Gewalttäter[n]&#8220;. Sie schreiben gar von einem aktuellen &#8220;Hooliganismus im Fußball&#8221;. Auch hier sagt die Wissenschaft etwas anderes. Da es allgemeiner soziologischer Konsens ist, dass das Phänomen des Hooliganismus mit der aufkommenden und nun die Fankurven dominierenden Ultra-Bewegung seit vielen Jahren deutlich in den Hintergrund getreten ist, kann ihre Feststellung von einem angeblichen zurzeit herrschenden &#8220;Hooliganismus im Fußball&#8221; nur als stark übertrieben bis falsch betrachtet werden.</p>
<p>Im weiteren Verlauf Ihres Kommenatars schreiben Sie: &#8220;Warum sollen Bayern München, Schalke 04 oder Borussia Dortmund bestraft werden wegen Vereinen wie zum Beispiel Köln und Frankfurt, die einen wachsenden Teil ihrer Stehplatzbesucher nicht in den Griff bekommen?&#8221;. Einer solch expliziten Kategorisierung von &#8220;Gut&#8221; und &#8220;Böse&#8221; Ihrerseits kann ich nur mit unverständlichem Kopfschütteln begegnen, angesichts Vorfälle und Begebenheiten, die Sie ganz offensichtlich vergessen haben: Hier sei nur an die Reaktion der &#8220;Fans&#8221; (ich schreibe es mal in Anführungszeichen, wie Sie das auch tun) von Bayern München auf den Wechsel von Manuel Neuer, den massiven Pyrotechnik-Einsatz der BVB-Fans beim Pokalfinale, die Platzstürme nach den Meisterschaftsgewinnen der Dortmunder 2011 und 2012 hingewiesen. Oder sind Ihrer Meinung nach diese Platzstürme zu billigen und nicht zu kritisieren, weil die Dortmunder angeblich laut Ihrer Logik überwiegend &#8220;gute&#8221; und unproblematische Fans haben?</p>
<p>Was haben denn die Platzstürme der Fans von Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt gemeinsam? Haben Sie sich das einmal überlegt und beleuchtet? Meinen Sie nicht, dass die Leute überwiegend einfach nur friedlich mit ihren Spielern feiern wollen? Ihrer, die Fangruppierungen in zwei Lager unterteilenden Logik zufolge, scheint dies ja scheinbar nur bei den Fans von Borussia Dortmund zuzustehen. Und bei Platzstürmen der Fans von Köln oder Frankfurt (ich habe ebenfalls in Aachen friedlich auf dem Platz den Aufstieg meiner Mannschaft bejubelt und kann bezeugen, dass es hier keineswegs ernsthafte Probleme gegeben hat) handelt es sich dann um &#8220;Randale&#8221;, &#8220;Ausschreitungen&#8221; und &#8220;Bürgerkrieg&#8221;? Ich will erneut nichts verharmlosen, sondern nur darauf hinweisen, dass den Fans von Dortmund das Betreten des Rasens genauso verboten ist wie denen von Köln, Frankfurt oder Düsseldorf. Wo war denn Ihre Kritik bei den Platzstürmen der Fans des BVB? Meinen Sie nicht auch, dass es dort teilweise tumultartige und gefährliche Szenen gegeben haben wird?</p>
<p>Was ich mir für die Zukunft erhoffe, ist von den Medienvertretern wie Ihnen eine (besser) recherchierte, seriöse, alle Involvierten zu Wort kommen lassende Berichterstattung. Versuchen Sie, Ihrem Anspruch, ein &#8220;Fußball-Fachmagazin&#8221; zu sein, gerecht zu werden. Beziehen Sie in Ihre Recherchen und Artikel auch den Standpunkt von Fanvertretern, Soziologen und Fanorganisationen ein. Arbeiten Sie enger zusammen. Bemühen Sie sich bitte um eine angemessene Wortwahl außerhalb von Kriegsvokabular und verschärfen Sie nicht unnötig die bereits existierenden tiefen Gräben. Betreiben Sie bitte keine Einteilung von Fanszenen in &#8220;Gut&#8221; und &#8220;Böse&#8221;. Stellen Sie keine haltlosen und empirisch nicht belegbaren Behauptungen auf, sondern bleiben Sie durchaus kritisch, aber fair und sachlich bei den Fakten. Zum Wohle des Fußballs, den wir alle lieben.</p>
<p>Über eine Antwort und eine Stellungnahme auf meinen Leserbrief würde ich mich sehr freuen und eine solche ausdrücklich begrüßen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
XXX</p>
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		</item>
		<item>
		<title>8 Abgänge und 1 Neuzugang</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Neben Zlatko Dedic der zum VFL Bochum zurück muss verlassen 7 andere Spieler Dynamo. Darunter auch Pokal Alex Schnetzler. Aber der erste Neuzugang steht auch schon fest und wurde nicht wie vermutet ausgeliehen sondern an Dynamo gebunden. zusätzlich hat Jens Möckel die Freigabe erhalten. Als ersten Neuzugang kann Cüneyt Köz vom FC Bayern München gemeldet werden. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Neben Zlatko Dedic der zum VFL Bochum zurück muss verlassen 7 andere Spieler Dynamo. Darunter auch Pokal Alex Schnetzler. Aber der erste Neuzugang steht auch schon fest und wurde nicht wie vermutet ausgeliehen sondern an Dynamo gebunden.<span id="more-1114"></span></p>
<h2 class="wp-table-reloaded-table-name-id-1 wp-table-reloaded-table-name">Abgänge Stand 10.5.2012</h2>

<table id="wp-table-reloaded-id-1-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-1">
<tbody>
	<tr class="row-1">
		<td class="column-1">Wolfgang Hesl</td><td class="column-2">unbekannt</td>
	</tr>
	<tr class="row-2">
		<td class="column-1">Dennis Eilhoff</td><td class="column-2">unbekannt</td>
	</tr>
	<tr class="row-3">
		<td class="column-1">Zlatko Dedic</td><td class="column-2">VfL Bochum</td>
	</tr>
	<tr class="row-4">
		<td class="column-1">Maik Kegel</td><td class="column-2">Chemnitzer FC</td>
	</tr>
	<tr class="row-5">
		<td class="column-1">Marcel Heller</td><td class="column-2">unbekannt</td>
	</tr>
	<tr class="row-6">
		<td class="column-1">Alex Schnetzler</td><td class="column-2">unbekannt</td>
	</tr>
	<tr class="row-7">
		<td class="column-1">Gerrit Müller</td><td class="column-2">unbekannt</td>
	</tr>
	<tr class="row-8">
		<td class="column-1">Clemens Walch</td><td class="column-2">Kaiserslautern</td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<p>zusätzlich hat Jens Möckel die Freigabe erhalten.</p>
<p>Als ersten Neuzugang kann Cüneyt Köz vom FC Bayern München gemeldet werden. Der 19 jährige unterschrieb ein 2 Jahresvertrag bei Dynamo und spielte für Bayerns Zweite 10 Mal in der 3. und 27 Mal in der Regionalliga.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sieg gegen Düsseldorf</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2012/04/16/sieg-gegen-dusseldorf/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 21:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja was war das den bitte???? War das etwa unsere SGD heute Abend??? Wer bitte spielte dann gegen den KSC??? Spieltagsbericht SG DYNAMO DRESDEN 2:1 FORTUNA DÜSSELDORF Zusammenfassung: Tor: Benny Weltklasse beim 1:1 keine chance ansonsten Fehler frei!!!! Abwehr: Stand sicher alle Hochkonzentriert und einfach Weltklasse!!! Mittelfeld: Trojan is Back!!! der Hammer!! Papa für Fiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja was war das den bitte???? War das etwa unsere SGD heute Abend??? Wer bitte spielte dann gegen den KSC??? <span id="more-1109"></span></p>
<p>Spieltagsbericht SG DYNAMO DRESDEN 2:1 FORTUNA DÜSSELDORF</p>
<p>Zusammenfassung:</p>
<p>Tor:<br />
Benny Weltklasse beim 1:1 keine chance ansonsten Fehler frei!!!!</p>
<p>Abwehr:<br />
Stand sicher alle Hochkonzentriert und einfach Weltklasse!!!</p>
<p>Mittelfeld:<br />
Trojan is Back!!! der Hammer!! Papa für Fiel absolut richtige Entscheidung bitte auch so gegen Aue!!! Kochi und Solga wahren super drauf und absolut Bombe!!!</p>
<p>Sturm:<br />
ZLATKO DEDIC UND POTE FUSSBALGOTT!!!! Danke für eure jeweils 12 Saisontor ihr seit der ABSOLUTE WAHNSINN !!!!!!!</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Ja was war das den bitte???? War das etwa unsere SGD heute Abend??? Wer bitte spielte dann gegen den KSC??? Ich bin absolut Happy so ein Sau geiles Spiel voll auf Augenhöhe mit einem möglichen Aufsteiger. Aber ist das nicht immer unser typisches Zwei Gesichter Verhalten???? WIr spielen da wo wir Favorit sind wie die letzten Deppen aller Hansa Rostock und dann machen die Jungs wieder so ein Spiel einfach unfassbar. Ich hoffe die Jungs spielen so gegen Aue dann gibts da mindestens ein 5:0 für uns!!! Ich freu mich über einen sauberen Klassenerhalt und auf tolle 3 spiele noch.</p>
<p>So jetzt wünsch ich euch einen Schönen Abend und eine Ruhige Woche wir lesen uns wieder gegen AUE</p>
<p>Dynamische Grüße </p>
<p>TR</p>
<p><img src="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/04/sgd-duesseldorf-bericht.jpg" alt="" title="sgd-duesseldorf-bericht" width="450" height="432" class="alignnone size-full wp-image-1110" /></p>
<p>Dynamo Dresden: Kirsten &#8211; Gueye, Brégerie, Savic, Subasic &#8211; Papadopoulos (75. Fiel), Koch (C), Solga, Trojan (85. Schuppan) &#8211; Poté, Dedic (88. Jungwirth)</p>
<p>Fortuna Düsseldorf: Almer &#8211; Weber (74. Furuholm), Lukimya, Juanan, Levels &#8211; Lambertz (C), Bröker, Fink, Beister (79. Dum) &#8211; Rösler (68. Ilsö), Jovanovic</p>
<p>Tore:</p>
<p>1:0 Dedic (6.)<br />
1:1 Bröker (44.)<br />
2:1 Poté (70.)</p>
<p>Zuschauer: 26.367</p>
<p>Gelbe Karten: Bregerie, Koch, Solga &#8211; Weber, Lambertz, Beister</p>
<p>Schiedsrichter: Felix Zwayer</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Niederlage gegen KSC</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2012/04/11/niederlage-gegen-ksc/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Tor: Benny hatte heute ein paar große Fehler aber am Ergebnis ist er nicht alleine schuld ich bin gespannt ob er gegen Düsseldorf noch spielt?! Abwehr: nicht vorhanden!! Mittelfeld: Haben wir so was??? Sturm: Durfte sich die Bälle selber holen keine Chance auf Tor. Zusammenfassung und Fazit: Tja das war dann wohl mal ein Spiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tor:<br />
Benny hatte heute ein paar große Fehler aber am Ergebnis ist er nicht alleine schuld ich bin gespannt ob er gegen Düsseldorf noch spielt?!</p>
<p>Abwehr:<br />
nicht vorhanden!!</p>
<p>Mittelfeld:<br />
Haben wir so was???</p>
<p>Sturm:<br />
Durfte sich die Bälle selber holen keine Chance auf Tor.</p>
<p><a href="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/04/554313_379412355431856_100000892855286_1101459_317002216_n.jpg"><img src="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/04/554313_379412355431856_100000892855286_1101459_317002216_n.jpg" alt="" title="554313_379412355431856_100000892855286_1101459_317002216_n" width="480" height="511" class="alignnone size-full wp-image-1106" /></a></p>
<p>Zusammenfassung und Fazit:<br />
Tja das war dann wohl mal ein Spiel zum Vergessen wobei ich das Gefühl habe man wollte nicht Rostock helfen;) Ne Spaß bei Seite ich bin einfach nur sauer über so eine Arbeitsverweigerung!! </p>
<p>Kann man Ralf Loose ein Vorwurf machen?? Was hatte er für Möglichkeiten???<br />
Was soll er den Einwechseln???? Wir haben ja nicht mal mehr ein Stürmer auf der Bank. Fakt ist in der neuen Saison muss was im Kader passieren! Es muss endlich die Kampfsau fürs Mittelfeld gefunden werden, und es müssen mindestens 2 Stürmer her, besser währen ja 3. Abwehr muss auch was geholt werden keine Frage.</p>
<p>Ich glaube aber auch das unsere Jungs einfach Platt sind und 3 Kreuze in Kalender machen wenn die Saison vorbei ist. wir Können nur Hoffen das wir von der Fortuna nicht Überrand werden.</p>
<p>Naja egal schauen wir nach vorn und freuen uns auf Montag.</p>
<p>Ich wünsche euch jetzt noch nen Schönen Abend und ne ruhige Woche</p>
<p>Mit Dynamischen Grüßen </p>
<p>TR</p>
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		<title>Heimniederlage gegen 1860</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 20:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben heute ein Spiel gesehen was ich so schon ewig nicht mehr erlebt habe VIP`s die mit dem Schal versuchen den Schiri zu schlagen ein Pfeifkonzert das dir die Ohren weh tun, mein Kumpel der den Ball voll auf dem Kopf bekommt und in den Sitz absackt, ein Ralf Loose und Köhler die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben heute ein Spiel gesehen was ich so schon ewig nicht mehr erlebt habe VIP`s die mit dem Schal versuchen den Schiri zu schlagen ein Pfeifkonzert das dir die Ohren weh tun, mein Kumpel der den Ball voll auf dem Kopf bekommt und in den Sitz absackt, ein Ralf Loose und Köhler die aus gerastet sind und fast den 4 gefressen hätten und das schlimmste in meinen Augen mehrere Becherwürfe auf den Linienrichter ( Ich hoffe das das keine Folgen hat ). Aber langsam was war überhaupt los???<span id="more-1101"></span></p>
<p>Das Spiel fing sehr ruhig an dann gab es sofort die erste gelbe Karte für Schuppan und seine Blutgrätche. Dann lief das Spiel hin und her nix gefährliches auf beiden seiden es gab gelb für Koch und dann war schon Halbzeit. Doch dann kam die 2 Halbzeit oder besser gesagt die Knut Kircher Show. Es hagelte Fehlentscheidung nicht gegebene Freistöße und die Härte eine Gelb rote Karte die keine war ich wunderte mich das Ralf Loose der unter mir stand nicht mit Rot auf die Tribüne musste. Dann ging es nur noch im Wechselgesang FUSSBALLMAFIA DFB. Und Pfiffe das mir die Ohren weh taten aber es war sensationell die Damen neben mir gingen dann schon eher weil sie angst hatten weiß nur nicht vor was??? 4Minuten Nachspielzeit gab es dann noch doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor so endete das Spiel unverdient 0:1 für den TSV.</p>
<p>Ich sage dazu das ich das Spiel heute aus dem Stadion heraus bewerte und noch keine Zusammenfassung oder TV Bilder gesehen habe das bitte ich zu berücksichtigen bei Noten und Spielbewertung meinerseits. </p>
<p>Was mich Heute sehr nachdenklich stimmt sind die Mehrfachen Becherwürfe ich weiß das SKY nix dazu gesagt hat nur weiß ich auch das der Linienrichter sofort Kircher informierte und er das Notierte ich hoffe das da nicht noch was kommt aber auch Menze schaute nicht gerade glücklich über diese Aktion aus block R1 / R2. ICH PERSÖNLICH VERABSCHEUE DIESE TAT AUFS SCHÄRFSTE DA DORT AUCH BALL JUNGEN STEHEN!!!!!</p>
<p>nun ja so geht ein Freitag zu ende mit der Erkenntnis das man heute gegen 15 Gegner spielte. Es erinnert etwas an das Fürth Spiel aber nun ja so ist das halt.</p>
<p>Ich wünsche euch jetzt ein Schönes WE mit viel Sonne im Kreise eurer Familie.</p>
<p>Einzelbewertung:<br />
<a href="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/03/SGD-vs.-TSV.jpg"><img src="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/03/SGD-vs.-TSV.jpg" alt="" title="SGD vs. TSV" width="480" height="511" class="alignleft size-full wp-image-1102" /></a><br />
Torwart:<br />
Benny hat heute mal wieder ein Klasse Spiel gemacht und ohne ihn hätten wir heute sicher höher verloren ganz klar Note 1. Was ich nicht verstehe ist ein Typ aus Block P1 Benny an ging benny gab dann je doch ein klares Zeichen zu ihm was ich jetzt mal nicht übersetzte.</p>
<p>Abwehr:<br />
Schuppan heute völlig überfordert auf seiner Seite das war gar nix total Ausfall und auch noch gelb bekommen. Bregerie unser Abwehrchef Weltklasse war überall vereitelte die Bälle nur wurde er heute leider nicht mit einem asist belohnt. Savic sah beim 1:0 nicht so gut aus leider ansonsten solide Leistung. Gueye war heute nicht so aktiv wie sonst und es lief bei ihm nicht so richtig.</p>
<p>Mittelfeld:<br />
Fiel total Ausfall mehr sag ich dazu nicht. Koch gelb rot ( Fehlentscheidung ) auch nicht so gut drauf. Trojan Top musste heute viel Einstegen. Solga bester Mann im Mittelfeld wie immer super Leistung!</p>
<p>Sturm:<br />
Pote war heute wieder super half in der Abwehr mit war im Mittelfeld im Sturm einfach überall Daum hoch. Dedic hatte heute einige Probleme aber an und für sich auch nicht schlecht.</p>
<ul>
<strong>Wieder ein Danke an TR für den Bericht</strong></ul>
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		<title>Auch in Frankfurt waren wir dabei</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 16:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein großartiges Bild, ein Bild, dass mehr zeigte als Fußballfans beim Anfeuern ihrer Mannschaft. Als sich am vergangenen Freitagabend mehrere hundert Dynamofans im Frankfurter Stadion zu einem improvisierten Gästeblock formierten, bedeutete dies auch zwei symbolische Mittelfinger in Richtung der nahen Otto Fleck Schneiße. Das Bild der schwarzgelben Anhängerschar, die trotz &#8220;Zuschauerausschluss&#8221; ihr Team [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein großartiges Bild, ein Bild, dass mehr zeigte als Fußballfans beim Anfeuern ihrer Mannschaft. Als sich am vergangenen Freitagabend mehrere hundert Dynamofans im Frankfurter Stadion zu einem improvisierten Gästeblock formierten, bedeutete dies auch zwei symbolische Mittelfinger in Richtung der nahen Otto Fleck Schneiße.<span id="more-1098"></span> Das Bild der schwarzgelben Anhängerschar, die trotz &#8220;Zuschauerausschluss&#8221; ihr Team wie gewohnt frenetisch unterstützte, war eindrucksvolles Zeugnis dafür, dass Dynamofans sich nicht von einer Gruppe engstirniger Fußballbürokraten ihre Rechte nehmen lassen. Es war der Beweis dafür, dass die &#8220;Bestrafungen&#8221; eines völlig überforderten Fußballverbandes nicht nur völlig falsch, sondern auch völlig nutzlos sind. Die Fangemeinschaft Dynamo ist stolz auf den Auftritt der Dynamofans in Frankfurt und bedankt sich bei allen Schwarzgelben, die Teil dieses einzigartigen dynamischen Bildes waren. </p>
<p>Ganz &#8220;legal&#8221; werden wir am morgigen Abend im Dynamostadion unsere Jungs auf dem Rasen anfeuern. Fast schon wie gewohnt, wird das Stadion auch gegen die Münchner Löwen rappelvoll sein. Erfreulich und positiv zu bewerten ist dabei die Tatsache, dass der zumindest teilweise Verzicht auf unnötige und deshalb unsinnige &#8220;Pufferblöcke&#8221; diesmal das eindrucksvolle Bild eines ausverkauften Stadions nicht zerstören wird. Die Fangemeinschaft Dynamo betrachtet dies als ein Indiz dafür, dass auch bei den entsprechenden Verantwortlichen ein Umdenken stattfindet und hofft, dass dies auch im Hinblick auf die unsägliche Sektorentrennung im Heimbereich einen Hoffnungsschimmer darstellt. Für ein für alle Zuschauer sicheres und tolles Stadionerlebnis braucht es weder gesperrte Ränge noch geschlossene Rolltore.</p>
<p>Was eine echte dynamische Gemeinschaft wirklich braucht und was sie ausmacht, wird morgen Abend im Vorprogramm zum Spiel deutlich werden. Die Fangemeinschaft Dynamo wird dort dem Verein &#8220;Dynamo für alle Kinder&#8221; symbolisch das Geld überreichen, dass die Dynamofans im Rahmen unserer Aktion &#8220;GEIST und SPIEL&#8221; gespendet haben. Wie hoch die Summe ist, über die sich der schönste aller dynamischen Vereine freuen kann, wieviel Geld insgesamt im Rahmen unserer Spendenaktion anlässlich des Geisterspiels gegen Ingolstadt zusammengekommen ist und was mit der finanziellen Unterstützung der Fans nun konkret passieren wird, erfahren alle Dynamos während unserer FANZEIT, die wie gewohnt eine halbe Stunde vor Anpfiff unseres Sieges gegen den TSV 1860 München stattfindet.</p>
<p>Fangemeinschaft Dynamo</p>
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		<item>
		<title>3:0 Klatsche in Frankfurt</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2012/03/17/30-klatsche-in-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Autsch das war bitter. Aber immer hin wurde dem DFB gezeigt das er uns nie besiegen wird&#8230; Bericht online Eintracht Frankfurt: Nikolov &#8211; Jung, Anderson, Schildenfeld, Djakpa &#8211; Schwegler &#8211; Rode, Köhler (83. Lehmann) &#8211; Meier &#8211; Hoffer (75. Kittel), Idrissou (86. Friend) SG Dynamo Dresden: Kirsten &#8211; Cheikh Gueye, Savic, Jungwirth, Schuppan &#8211; Solga [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autsch das war bitter. Aber immer hin wurde dem DFB gezeigt das er uns nie besiegen wird&#8230;<br />
Bericht online <span id="more-1087"></span></p>
<p>Eintracht Frankfurt:<br />
Nikolov &#8211; Jung, Anderson, Schildenfeld, Djakpa &#8211; Schwegler &#8211; Rode, Köhler (83. Lehmann) &#8211; Meier &#8211; Hoffer (75. Kittel), Idrissou (86. Friend)</p>
<p>SG Dynamo Dresden:<br />
Kirsten &#8211; Cheikh Gueye, Savic, Jungwirth, Schuppan &#8211; Solga (71. Papadopoulos), Fiel &#8211; Koch (80. Walch), Trojan &#8211; Pote (64. Fort), Dedic</p>
<p><a href="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/03/SGE-vs-SGD21.jpg"><img src="http://www.44-sued.de/wp-content/uploads/2012/03/SGE-vs-SGD21.jpg" alt="" title="SGE vs SGD2" width="450" height="511" class="alignleft size-full wp-image-1090" /></a></p>
<p>Zusammenfassung:</p>
<p>TW:<br />
Bennj war heute der beste Mann auf dem platz und wurde total von seiner Abwehr im Stich gelassen der Blick nach dem 1:0 zu Jungwirth sagte alles. Wir können froh sein das bennj viele Glanzparaden hatte sonst hätten wir bestimmt 5 oder 6:0 verloren.</p>
<p>Abwehr:<br />
Hmmm wollen wir das heute Abwehr nennen???? Jungwirth kam als Ersatz für unseren Abwehrchef Roman Bregerie der heute Gelb gesperrt fehlte und enttäuschte auf ganzer Linie er war an jedem Gegentor mit beteiligt und war die absolute Schwachstelle in der Abwehr. Zu den anderen kann man nur sagen ihn fehlte der Leitwolf und keiner wollte die rolle übernehmen schade aber Abwehr war heute Komplettausfall.</p>
<p>Mittelfeld:<br />
Trojan einer der besten Kochi kam nicht richtig ins Spiel und hatte auch kaum platz auf seiner Seite. Fiel gefiel mir heute wieder nicht hätte ich persönlich eher ausgewechselt als Solga der war etwas stärker heute. Auch hat ein Fiel als Kapitän die aufgabe wenn er merkt das die Abwehr wackelt die jungs aufzuwecken aber das kam nicht.</p>
<p>Sturm:<br />
Tja was soll ich sagen kaum Bälle nix zu tun mehr in der Abwehr am aushelfen so kann das nichts werden.</p>
<p>Fazit:<br />
Wir hatten die ersten 2 Minuten eine Ecke und eine Chance doch dann kam Meier und es steht 1:0 dann bekamen wir die Bälle nur so um die Ohren das es Ruck Zuck 3:0 stand. Ich wunderte mich heute auch über die Wechsel warum wurde nicht nach der ersten Hälfte gewechselt Solga oder fiel Raus Fort rein Dreier Sturm???? was hatten wir noch zu verlieren??? Nun ja Fakt ist die Wechsel kamen zu spät und meiner Meinung nach auch falsch. Aber wir sollten eins nicht vergessen wir spielten heute gegen ein Absteiger aus Liga eins der sofort wieder dahin zurück will und es war ein klarer Klassenunterschied!<br />
Wir können nur das Spiel abhacken froh sein das Bregerie wieder da ist im nächsten Spiel und uns dort wieder rein hängen mit Fans und Support!</p>
<p>Ein Großes Kompliment muss ich aber den ca. 1000 Fans aussprechen ihr wart super und auch im RHS war die Stimmung sehr gut und es hat Spaß gemacht. Richtig geil fand ich den Wechselgesang zwischen Dynamo und Frankfurt so muss das sein!! IN DENN FARBEN GETRENNT IN DER SACHE VEREINT!!!!</p>
<p>So ihr lieben ich wünsche euch jetzt noch ein schönes und sonniges WE und ich freue mich auf 1860 in einem Ausverkauften Stadion.</p>
<p>T.R.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild und co. sind eine Gefahr für den ganzen Journalismus</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2012/03/12/bild-und-co-sind-eine-gefahr-fur-den-ganzen-journalismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastartikel von BFU aus der aktuellen Ausgabe 23. IRRE! Bild und co. sind eine Gefahr für den ganzen Journalismus Wir, die Redaktion des Blickfang Ultrà, haben die Schnauze gestrichen voll und versuchen uns hiermit an einer Abrechnung mit den sogenannten Kollegen unter der schreibenden Zunft. Wir nehmen uns die Frechheit heraus, Journalisten und Autoren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastartikel von <a href="http://www.blickfang-ultra.de/mb_main.php?men=15&#038;id=43&#038;pos=43" title="BFU" target="_blank">BFU aus der aktuellen Ausgabe 23.</a></p>
<p>IRRE! Bild und co. sind eine Gefahr für den ganzen Journalismus<br />
Wir, die Redaktion des Blickfang Ultrà, haben die Schnauze gestrichen voll und versuchen uns hiermit an einer Abrechnung mit den sogenannten Kollegen unter der schreibenden Zunft. Wir nehmen uns die Frechheit heraus, Journalisten und Autoren in den Massenmedien als Kollegen zu bezeichnen, was unter den Lohnschreibern wohl für einen Aufschrei sorgen und mit einem spöttischen Lächeln quittiert werden dürfte, doch ist uns das egal. Wir sind Ultras, wir schreiben über Ultras, wir scheren uns nicht um Titel, Regeln oder Konventionen und bilden uns hiermit unsere eigene Wahrheit und erlauben uns diese zu verbreiten. Wir nutzen hierbei die beliebten Stilmittel des Populismus, der Verallgemeinerung und scheren genüsslich und mit hohem Eifer alle über einen Kamm!<span id="more-1082"></span></p>
<p>Wir können es nicht mehr mit ansehen, wie Ultrasgruppen nach vermeintlich schlimmen Vorfällen ihre Zeit damit verschwenden, gut und vorsichtig formulierte Stellungnahmen zu verfassen, welche die Wahrheit der Zeitungen und Polizisten in Frage stellen und der eigentlichen Wahrheit recht nahe kommen. Die Schriften erscheinen in Magazinen, Infozines, Fanzines, auf den Blogs und Homepages der Gruppen. Sie haben fast keinerlei Wirkung, werden kaum beachtet und die Zahl der Richtigstellungen in den Massenmedien, die durch einen solchen Text erfolgten, tendiert gegen Null. Was in den Massenmedien geschrieben steht, ist Gesetz und die eigene Wahrheit, da helfen keine Richtigstellungen und Widerlegung der Presseberichte. Zwar mag es sogenannte Journalisten geben, die sich die Texte durchlesen, doch werden sie den Teufel tun, ihren selbst verfassten Artikel, oder den eines sogenannten Kollegen, zu widerlegen. Uns ist egal, was der einzelne sogenannte Journalist denkt, wir sehen nur, was geschrieben wird, wie gegen unsere Bewegung gehetzt und wir alle in einen Topf geschmissen werden. Nutzt eure Zeit anders, hängt mit euren Freunden herum, versucht eure Gruppe weiterzubringen, geht malen, geht kleben, schreibt an euren Magazinen oder feiert in Clubs. Egal was, alles ist sinnvoller, als das verbreiten der eigentlichen Wahrheit, die lediglich von einem Personenkreis angenommen wird, der diese sowieso schon kennt.<br />
Journalisten stigmatisieren und verbreiten entgegen besserem Wissen Lug und Trug! Ihnen ist das egal, sie sehen nicht die Qualität ihrer Texte, sie sehen nicht den Wahrheitsgehalt, sie sehen nicht die Wirkung – sie sehen lediglich die Reaktion ihres Chefredakteurs. Ein gelungener und guter Artikel ist nicht gut oder gelungen, wenn er hohen literarischen Ansprüchen genügt, ist nicht gut, wenn er besonders gut geschrieben wurde, sondern hat einzig und allein seine Daseinsberechtigung, indem er gedruckt wird. Lohnschreiber leben vom Schreiben, es ist ihr Beruf, keinesfalls aber ihre Berufung. In unserem System braucht man Geld zum Leben, was selbst für sogenannte Journalisten gilt, denn diese verdienen durch die Veröffentlichung ihrer Texte! Veröffentlicht wird aber lediglich, was sich verkauft – die Schlagzeile und die Wirkung auf den Leser muss stimmen. Was verkauft sich denn heutzutage besser als Gewalt? Nicht viel und insbesondere die Fußballgewalt scheint eine große Wirkung zu haben, denn sie findet, vermeintlich, im Rahmen von Massenveranstaltungen statt. In den Redaktionen dieser Republik ertönt lauter Jubel, wenn über den Ticker wieder Ausschreitungen aus einem Stadion eintrudeln. Was schreibt sich für diese Zunft denn leichter als ein Artikel über Ultras und Hooligans?<br />
Journalisten betreiben Rufmord und geben ein großes Nichts aus Einzelschicksalen und den Menschen. Ein Artikel über Ausschreitungen bei Dynamo schreibt sich fast von alleine, denn der Journalist kann in diesem Fall nichts falsch machen. Die öffentliche Meinung über Dynamo hat sich im Lauf der Jahre manifestiert. Jeder Artikel, in dem Dynamo-Fans nicht als besoffene Nazischläger dargestellt werden, verwundert den Leser und lässt ihn in allem vom Glauben abfallen. Verliert ein Fußballfan durch eine Aneinanderreihung von schrecklichen Ereignissen einen Arm, so wird nicht der Mensch an sich gesehen, sondern die sogenannten Journalisten versuchen den Menschen in eine Schublade zu pressen, um dem Artikel eine reißerische Note zu verpassen, die dafür sorgt, dass er auch gedruckt und Geld auf das Konto des Lohnschreibers überwiesen wird. “Hooligan verliert Arm” klingt besser als “Fußballfan verliert Arm”. Die Wirkung der erstgenannten Schlagzeile macht den Leser aufmerksam und sorgt für Gedanken, die nicht das Schicksal des jungen Menschen sehen, der sein Leben lang gezeichnet sein wird, sondern der Leser denkt an einen Hooligan, der durch sein eigens Tun und Handeln selbst schuld an seinem Schicksal ist. Hooligans und Ultras sind für diese sogenannten Journalisten und Leser der Abschaum der Gesellschaft, Streunende Köter, um die es einem nicht leid tun muss, die selber daran schuld sind. Wie können Menschen im sogenannten Journalismus alle Menschlichkeit über Bord werfen und gleichzeitig das Unmenschliche unter Ultras und Hooligans anprangern? Ein Spagat, der wohl nur einem Lohnschreiber und dem hirnlose Gefolge, auch genannt “die Leser”, gelingt, da sie es sich seit vielen Jahren angeeignet haben!<br />
Journalisten sind eines der Rädchen im System. Polizei, DFB, DFL und der Staat betreiben hemmungslosen Lobbyismus und die Massenmedien geben sich dafür gerne her. Gesetze, Maßnahmen, neue Regulierungen werden beschlossen und müssen an den Mann, respektive Fan gebracht werden. Was eignet sich aus Sicht der Regulierer besser als die Verbreitung über die Massenmedien? Eine Meinung wird durch den Lobbyismus an Millionen Empfänger gebracht, der Clou daran ist, dass die Oberen den Wortlaut vorgeben, bestimmen, was verbreitet wird und welche Reaktion dies bei der Öffentlichkeit auslösen soll und der Lohnschreiber, der sogenannte Journalist, spielt da gerne den Lakaien und tippt den Artikel fröhlich in sein MacBook. Egal ob vor der WM 2006 in Deutschland, neue Stadionverbotsrichtlinien, nach ausufernden Polizeieinsätzen oder erst kürzlich bei der Pyrodebatte: Geschrieben wird, was die Oberen haben wollen, sogenannte Journalisten, die ausscheren und sich mit der realen Wahrheit befassen wollen, sind nicht gerade eine große Masse und gehen in dieser unter. Der Fan ist dabei der Dumme und das Versuchsfeld für einen immer neuen Wahnsinn des Staates und der Verbände, deren Regulierungswahn keine Grenzen zu kennen scheint.<br />
Journalisten sind gut organisiert und weit vernetzt. Sie nutzen die modernen Massenmedien, wie Zeitungen und das Internet, um ihre Botschaften, Lügen und Hysterie zu verbreiten. Regelmäßig schwärmen sie aus und begeben sich auf ihren Feldzug gegen aktive Fans und Ultras. Bewaffnet mit Handys, iPhones, Smartphones und MacBooks schlagen sie zu und senden ihre “Wahrheit” in alle Welt. Ihre treuen und leicht gläubigen Leser lassen sich dabei als weiterer Multiplikator missbrauchen und verbreiten die Inhalte in Form von Kommentaren auf den Homepages der Medien weiter, sie verbreiten diese in sogenannten Fanforen, am Stammtisch oder in Gesprächen auf der Arbeit oder im privaten Umfeld. Der Journalist ist sich dessen durchaus bewusst und arbeitet gezielt daran, die Meldungen so zu formulieren, dass sie der einfache “Manfred” kapiert und fröhlich weiterverbreiten kann. Schuldig machen sich auch die sogenannten Ultras selbst, welche diese Meldungen in den eigenen Medien, wie beispielsweise ultras.ws, ebenfalls weiterverbreiten und die Inhalte gar noch diskutieren und für bare Münze nehmen. Schämt euch, ihr seid der Abschaum innerhalb des Abschaums und die Lakaien eines Systems, das ihr angeblich ablehnt und bekämpfen wollt. Ihr seid nichts weiter als ein weiterer Teil der hirnlosen Herde, die unserer Bewegung schadet und den sogenannten Journalisten und den Oberen in die Karten spielt!<br />
Der Journalismus an sich wird neben der Judikative, der Exekutive und der Legislative oftmals als die vierte Gewalt eines Staates bezeichnet. Er wirkt meinungsbildend und manipulativ auf seine Nutzer und Empfänger. Unabhängige Medien sucht man in Deutschland leider vergebens, denn diese kommen, im Bereich der Ultraskultur, von den Ultras selbst, die in der Regel, abgesehen von leider wenigen Ausnahmen, auch nur von den Ultras genutzt werden. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt und es ist nicht davon auszugehen, dass sich in dieser Hinsicht etwas ändern wird. Wir leben in einer Gesellschaft, die Gewalt zwar ablehnt, diese aber ausübt und gerne begafft, nur um danach seinen Ekel auszudrücken und durch die moderne Medienlandschaft kann sich ein Jeder durch einen Kommentar wichtig machen. Es ist der Moment gekommen, an dem wir uns auskotzen müssen, indem wir populistisch auf den Populismus reagieren, in dem wir mit Verallgemeinerung auf die Verallgemeinerung reagieren, in dem wir die Stigmatisierung durch Stigmatisierung anprangern, in dem wir die Verbreitung von fragwürdigen Inhalten durch die Verbreitung von (für viele sicherlich) fragwürdige Inhalte verbreiten. Wir nutzen unsere Medien, um die Nutzung und den Missbrauch der Medien zu kritisieren. Wir sind Ultras, wir müssen uns vor niemanden rechtfertigen, außer vor uns selbst!</p>
<p>Benjamin Giebenrath für Blickfang Ultra im Januar 2012<br />
Dieser Artikel wurde in Blickfang Ultra # 23 publiziert. Die Veröffentlichung bei <a href="http://www.44-sued.de" title="44-sued.de" target="_blank">www.44-sued.de</a> wurde durch die BFU-Redaktion genehmigt. Danke dafür!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief von Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo an den Präsidenten der SG Dynamo Dresden und Vermarkter „Sportfive“</title>
		<link>http://www.44-sued.de/2012/02/09/offener-brief-von-fangemeinschaft-dynamo-und-ultras-dynamo-an-den-prasidenten-der-sg-dynamo-dresden-und-vermarkter-%e2%80%9esportfive/</link>
		<comments>http://www.44-sued.de/2012/02/09/offener-brief-von-fangemeinschaft-dynamo-und-ultras-dynamo-an-den-prasidenten-der-sg-dynamo-dresden-und-vermarkter-%e2%80%9esportfive/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dynamo]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Präsident Ritter, sehr geehrter Herr Müßig, die Fans der SG Dynamo Dresden sind – vor allem in ihrer Masse – das höchste Gut des Vereins. Sie sind &#8211; in dieser Saison voraussichtlich mit mehr als 8,0 Millionen Euro &#8211; der größte und treueste Sponsor überhaupt. Sie sind diejenigen, die den Verein am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Präsident Ritter,<br />
sehr geehrter Herr Müßig,</p>
<p>die Fans der SG Dynamo Dresden sind – vor allem in ihrer Masse – das höchste Gut des Vereins. Sie sind &#8211; in dieser Saison voraussichtlich mit mehr als 8,0 Millionen Euro &#8211; der größte und treueste Sponsor überhaupt. Sie sind diejenigen, die den Verein am Leben gehalten haben, als es ihm dreckig ging. Es sind diejenigen, die in der aktuellen, finanziell deutlich entspannten Situation lautstark hinter ihrem Verein stehen und mit ihren Stimmen einen Teil dazu beitragen, dass der Verein nicht in die Drittklassigkeit und damit verbundenes finanzielles Chaos zurückfällt. Umso unverständlicher ist der Umgang mit diesem höchsten Gut!</p>
<p>Die dynamische Zaunfahnenkultur ist eine besondere! Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der immer noch vorhandenen Einzigartigkeit unseres Vereins und auch bei Auswärtsspielen Identifikationsmerkmal, das uns deutschlandweit Respekt und Anerkennung einbringt. Die Zaunfahne ist das wichtigste Symbol und der höchste zu schützende Wert einer jeden Fangruppe und sorgt in der Masse für das charakteristische Bild der eigenen Kurve – ganz besonders ausgeprägt bei Dynamo Dresden, einem Verein, der von der Identifikation seiner Fans lebt. Bereits Anfang des Jahres 2008 wurde der Bestand der Zaunfahnen als bedeutender Teil eines Fußballspiels in Dresden anerkannt und in der Fancharta festgeschrieben. Seitens des Vereins scheint ein großes Verständnis für die Problematik Zaunfahnen vorhanden zu sein. Der Aufwand, der betrieben wird, um Geschäftspartner für diese Dresdner Befindlichkeit zu sensibilisieren ist allerdings in seiner Wirkung zu gering. Bereits in der Saison 2009/2010 wurde mit dem Aufstellen eines roten Sofas einer Dynamo nicht gerade wohlgesonnenen Tageszeitung für einen Mangel an ausreichendem Platz für Zaunfahnen gesorgt. Auch wenn der damals verloren gegangene Platz deutlich geringer war, als im aktuellen Beispiel, hat die Fangemeinschaft Dynamo bereits damals deutlich ihren Unmut artikuliert. Dennoch hat die Fanvertretung im Bewusstsein einer notwendigen Vermarktung des Stadions selbst nach Alternativen gesucht. Gefunden wurde eine nach der Frauen-WM im letzten Jahr über der ehemaligen Hornbachtribüne. Die von der FIFA geforderten Gestelle unter dem Stadiondach sollten uns zur Nutzung dauerhaft überlassen werden. Nach mehreren Gesprächen hatten wir die Zusagen aller Beteiligten, ganz ausdrücklich auch die von „Sportfive“. Ganze zwei Spiele später konnte sich da aber niemand mehr an diese Zusage erinnern und die vorhandenen Flächen wurden an die SZ und die Morgenpost verkauft. Wieder gab es Protest seitens der Fangemeinschaft Dynamo. In einer eilig einberufenen Krisensitzung wurde der Fangemeinschaft Dynamo angeboten, ein ähnliches Gestell über der Südtribüne zu installieren und tatsächlich dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Bis zum heutigen Tag gibt es ein derartiges Gestell nicht. Die alternative, provisorische Befestigung unterm Stadiondach wurde durch Industriekletterer durchgeführt. Die Kosten dafür dürften inzwischen die zur Anbringung eines Gestells deutlich überschritten haben. Eine Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht. Um die Problematik gekümmert hat sich in den letzten Spielen ausschließlich die Projektgesellschaft, von „Sportfive“ als Auslöser des Problems war nichts mehr zu hören. Zum Punktspielauftakt im Jahr 2012 war nun erstmals die Fangemeinschaftsfahne gar nicht mehr zu sehen. </p>
<p>Stattdessen durften die Dynamofans den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Mit großem Entsetzen haben die Fans der SG Dynamo Dresden beim Spiel gegen Greuther Fürth feststellen müssen, dass die Ersatzbänke aufgrund des Verkaufes von Werbeflächen nunmehr unterhalb der Westtribüne stehen und dadurch etwa 35 Meter ehemalige Zaunfahnenplätze für die Anhänger unseres Vereins verloren gegangen sind. Bereits am Spieltag gab es massive Beschwerden von Fans über diesen Vorgang, zahlreiche Mails mit teilweise sehr aufgebrachtem Ton gehen täglich bei den Fanvertretern ein. Auch bei dem am vergangenen Sonnabend abgehaltenen Offenen Stammtisch der Fangemeinschaft Dynamo sorgte das Thema für hitzige und sehr emotionale Diskussionen. Die Fangemeinschaft Dynamo, die Ultras Dynamo und unzählige Fans empfinden das Vorgehen als bewusste Provokation. Wir sind nicht bereit, einen solchen Umgang mit uns und unseren Interessen weiterhin widerspruchslos hinzunehmen. </p>
<p>Nicht nur den Unterzeichnern, sondern allen Dynamofans ist absolut bewusst, dass für erfolgreichen Profifußball Geld notwendig ist und dafür Sponsoren, welche selbstverständlich einen Anspruch auf entsprechende Gegenleistungen haben. Ebenso ist uns bewusst, dass es die Aufgabe eines Vermarkters ist, entsprechende Geldgeber für unseren Verein zu akquirieren. Nichtsdestotrotz gilt es auch für den Sportvermarkter &#8220;Sportfive&#8221;, bei seiner Arbeit Fanrechte im Allgemeinen und ganz besondere Befindlichkeiten der Dresdner Fanszene im Speziellen zu beachten. Der jetzt vollzogene, rücksichtslose Verkauf eines großen Teils unserer Zaunfahnenplätze macht umso mehr wütend, weil bei dem Gespräch im August vergangenen Jahres zwischen“ Sportfive“ und Vertretern der Fangemeinschaft Dynamo das Thema &#8220;Zaunfahnen&#8221; ein ganz zentrales war. Mehrfach wurde von den Fanvertretern darauf hingewiesen, dass ein weiterer Verkauf von aktuellen Zaunfahnenplätzen für sehr viel unnötigen Ärger unter den Fans sorgen würde, unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass in die in Eigeninitiative angebrachten Befestigungshaken im Stadion viel Energie, Zeit und Geld investiert wurde. Die Vertreter der Fangemeinschaft Dynamo nahmen die Zusicherung zur Kenntnis, dass an den Zaunfahnenplätzen an der Westtribüne nicht gerüttelt werden würde. Erneut müssen wir nun erfahren, dass das Wort des Sportvermarkters „Sportfive“ und die getroffenen Vereinbarungen nichts wert sind, dass auf Fankultur, Fanrechte, auf die zwischen Fans und Verein gemeinsam getragene FANCHARTA keinerlei Rücksicht genommen wird. Diesen wiederholten Vertrauensbruch und das nun endgültig und offen demonstrierte Desinteresse an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Fans des von „Sportfive“ betreuten Vereins werden wir nicht akzeptieren und diese Tatsachen in unserem künftigen Agieren gegenüber „Sportfive“ einfließen lassen. Aus Sicht der Fangemeinschaft Dynamo und der Ultras Dynamo gibt es keine auf Vertrauen gestützte Basis mehr.</p>
<p>Gleichwohl bleibt auch eine große Enttäuschung, die das Engagement des Vereins für seine Fans betrifft. Der Verein als Unterzeichner der Fancharta zeigt nicht die Umtriebigkeit beim Durchsetzen der Fancharta, wie er sie andererseits von den Fans erwartet. Die Fanvertreter sind es leid, immer wieder mit dem Totschlagargument konfrontiert zu werden, dass der Verein bei bestimmten Themen keinen Einfluss habe. Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo erwarten von ihrem Verein, dass er die Interessen seiner Fans ernst nimmt und gegenüber Dritten engagiert vertritt. Ebenso wird erwartet, dass man den Fans für ihr Engagement den entsprechenden Stellenwert zugesteht. Zaunfahnenplätze sind die Werbebanden des größten Sponsors, der in den Verein jährlich einen höheren Millionenbetrag einfließen lässt. Diese Werbefläche tauscht kein anständiger Verein und kein seriöser Vermarkter für ein paar tausend Euro aus! </p>
<p>Fangemeinschaft Dynamo und Ultras Dynamo fordern das Präsidium des Vereins und den Sportvermarkter „Sportfive“ dazu auf, unverzüglich – also bis zum nächsten Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 24. Februar 2012 – adäquaten Ersatz für die durch die Versetzung der Ersatzbänke verloren gegangenen Zaunfahnenplätze zu schaffen! Dies ist aus unserer Sicht für einen Fortbestand des konstruktiven Dialogs Bedingung und alternativlos! </p>
<p>Fangemeinschaft Dynamo/Vorstand<br />
Ultras Dynamo</p>
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		<title>Gedanken zum Rücktritt von Volker Oppitz</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zuerst: es gibt wohl kaum einen aktiven Dynamofan, der Volker Oppitz für seinen eingeschlagenen Weg nicht dankbar wäre. Als ehemaliger Geschäftsführer unserer SGD steht er vor allem für bodenständige, transparente Arbeit, die im starken Kontrast zu einigen seiner Vorgänger steht. Seine Nachfolger wiederum, werden es schwer haben, sich solch breite Akzeptanz und großen Respekt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst: es gibt wohl kaum einen aktiven Dynamofan, der Volker Oppitz für seinen eingeschlagenen Weg nicht dankbar wäre. Als ehemaliger Geschäftsführer unserer SGD steht er vor allem für bodenständige, transparente Arbeit, die im starken Kontrast zu einigen seiner Vorgänger steht. Seine Nachfolger wiederum, werden es schwer haben, sich solch breite Akzeptanz und großen Respekt zu erarbeiten. Denn Volker Oppitz verkörpert vor allem Vereinsidentifikation. Ihm liegt unsere SGD am Herzen, weshalb er nicht darauf aus war, sich mittels des Vereins selbst emporzuheben, wie es einst Maas, Schäfer, Hendel und Co. getan haben. Aus diesem Grunde gebührt ihm großer Respekt.</p>
<p>Die Frage, weshalb es zu diesem Schritt von Volker Oppitz gekommen ist, wird von Vereins- und Medienseite mit der Arbeitsbelastung, Familie und Gesundheit begründet. Ohne dies in irgendeiner Weise beurteilen zu wollen, stellt sich natürlich die Frage, wie es soweit kommen kann, dass Oppitz für sich so eine Entscheidung treffen muss. Auch wenn die Gründe vielfältig sein mögen, so hat vermutlich auch der interne Widerstand eine nicht unerhebliche Aktie daran. So „überraschend“, wie nun in der Öffentlichkeit kolportiert wird, ist diese Entwicklung allerdings keineswegs gekommen, schon vor Wochen brodelte die Gerüchteküche diesbezüglich.</p>
<p>Oppitz hat sich eingesetzt für Vereinsinteressen, die von einer Mehrheit der Mitglieder mitgetragen wurden, wie die Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr deutlich machte. Er ließ sich nicht vom illusorischen „schnellen“ Erfolg locken, den ein sogenannter „Sponsorenpool“ versprach, nahm Belange von Fangruppen und -initiativen ernst, überraschte die Öffentlichkeit mit einem ausgegorenen Entschuldungskonzept und schrieb erstmalig seit gefühlten Jahrzehnten (glaubhafte!) schwarze Zahlen auf einer Mitgliederversammlung.</p>
<p>Diese Leidenschaft und Authentizität wird in unserem Verein zwar gern auch von anderen Parteien vorgespielt, die Interessenlagen sind dabei aber offensichtlich keineswegs selbstlos. Denn bei Betrachtung der Faktenlage wird eines deutlich: der von Oppitz eingeschlagene Weg ist keine verbindliche Angelegenheit. Die Einstellung eines neuen Geschäftsführers muss erst durch den Aufsichtsrat legimitiert sein – was vereinspolitisch absolut sinnvoll ist, bekommt bei der Besetzung des Aufsichtsratsvorsitzes durch Thomas Bohn einen bitteren Beigeschmack. Bohn schielte, so rumorte es sogar in der Geschäftsstelle, schon länger auf den Posten des Hauptgeschäftsführers. Bereits seit Monaten ist es auf der Enderstraße ein offenes Geheimnis gewesen, dass der Geschäftsführer einer Dresdner Druckerei gewillt ist, mehr Einfluss auf Vereinsbelange zu nehmen – auf Kosten von Oppitz. Diese Versuche scheiterten bislang jedenfalls teilweise. Dass Bohn aber dafür steht, kurzfristig Geld auf Pump in den Verein zu blasen, um damit großartige sportliche Erfolge regelrecht zu garantieren, sieht jeder mit schwarz-gelbem Herz. Die Frage ist, inwiefern man diesen Phantasien glauben schenkt. Ein nicht unerhebliches Maß an Fans, sofern man die Diskussionen im Internet verfolgt, hofft auf diese Erfolge – dies ist nur all zu verständlich, denn kein Fan, egal welchen Alters, sieht die traditionsreiche SGD gern jahrelang gegen Ahlen oder Aalen spielen. Doch gerade als Dynamofans sollten wir die Ohren spitzen, wenn finanzstarke Geschäftsleute mit großen Erfolgsversprechen die öffentliche Gunst für sich gewinnen wollen. Die Interessen eines Vereins werden so schnell zu den Interessen von Einzelakteuren und Sponsoren, die ihre Unternehmen oder sich selbst „mit Hilfe der Marke Dynamo Dresden“ in den Mittelpunkt rücken wollen. Die SGD wird somit zum Instrument für die Geschäftsinteressen anderer und das finanzielle, sportliche und ideelle Überleben des Vereins wird gefährdet.</p>
<p>Der Aufsichtsrat hat es nun in der Hand, einen geeigneten Nachfolger für Volker Oppitz zu finden. Einen Nachfolger, der schwarze Zahlen schreiben kann, der mediale Ausbrüche adipöser Rheinländer mit Kompetenz beantwortet, der Mut zu unkonventionellen (und erfolgreichen!) sportlichen Entscheidungen aufbringt. Dabei sollte allerdings nicht unterschätzt werden, in welche Richtung sich unser Verein bewegt, wenn der neue Geschäftsführer eine ähnliche Erfolgsideologie verfolgt wie der Aufsichtsratsvorsitzende Bohn. Ein Sponsor, der den Vorsitz des Aufsichtsrates inne hat, ist bereits eine harte Bewährungsprobe für das Dynamo-Gemüt&#8230;</p>
<p>Vermutlich über den Rand der aktiven Fanszene hinaus existiert der Wunsch, den Posten mit einer Person zu besetzen, die Identifikation und Leidenschaft für die SG Dynamo aufbringen kann. Die Interessen unseres Vereins stehen an oberster Stelle. Aufgabe von uns Fans ist es, die kommenden Wochen kritisch und aufmerksam zu begleiten – und das werden wir tun.</p>
<p><a href="http://www.ultras-dynamo.de" target="_blank">UD</a></p>
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