SG Dynamo Dresden – Eintracht Braunschweig 1:1

Erst Freiburgdann Herwartdann wieder eine gefühlte Niederlage

Es war eine recht ereignisreiche Woche für Dyy und den Anhang, das Ausscheiden im Pokal, der unrühmliche Einsatz der Polizei, der Rücktritt von Lehmi und der verlegte Anpfiff. Drei Punkte wären da Balsam für die dynamische Seele gewesen, aber auch diesmal sollte es wieder nicht so sein.

Neuhaus wechselt im Vergleich zu Freiburg siebenmal für Kreuzer, Heise, Benatelli, Aosman, Horvath, Berko und Röser spielten Seguin, Fabian Müller, Lambertz, Hauptmann, Möschl, Duljevic und Mlapa. Dynamo nahm sich ein Beispiel an Herwart und begann recht stürmisch, vor allem Duljevic muss man hier wieder hervorheben denn der machte mächtig Betrieb. In den ersten Minuten spielten nur unsere Schwarz-Gelben, Mlapa (5.,8.) und Hauptmann (6.) hatten die Führung auf dem Fuß. Das Stadion musste sich aber bis zur 12. Minute gedulden, bis etwas Zählbares dabei rauskam. Möschl schießt einen Freistoß in die Mauer, ist dann aber gedankenschnell und findet mit dem Nachschuss die Lücke in der sich auflösenden Mauer und netzt das Ding links unten ein. Dynamo nahm sich dann etwas zurück und kontrollierte das Spiel. Gefährlich wurde nur Duljevic noch einmal
als er zehn Minuten vor der Pause den Braunschweiger Torhüter mit einem Schlenzer prüfte. Braunschweig kam zwar etwas besser ins Spiel, das lag aber vor allem daran das Dynamo wie gesagt etwas Druck rausnahm.

Nach der Pause leisteten sich beide Mannschaften viele Fehlpässe was dafür sorgte das sich das Spiel eigentlich nur im Mittelfeld abspielte, dabei blieb Dynamo aber die bessere Mannschaft.
In den Köpfen auf den Rasen und auf den Rängen geisterte wohl der Gedanke jetzt bloß kein Gegentor, leider kam es zu genau diesen in der 60.Minuten als Ballas den Braunschweiger Valsvik nach einer Ecke allein zum Kopfball hochsteigen lies.
1:1 ach Fuck! Dynamo macht im Anschluss wieder etwas mehr Druck doch bis zur 80.Minuten wollte der Ball nicht im Tor landen und als  Kreuzer das Spielgerät doch über die Linie brachte war es angeblich Abseits, mh die Fahne des Linienrichters blieb unten und der Pfiff kam auch erst nach dem sich die Braunschweiger aufregten. Wirkte schon im Stadion komisch, am Ende sah man in der Zusammenfassung kein Abseits. Ein Schelm, wer böses dabei denkt denn der Schiri kam aus Freiburg. Danach wünscht man sich das der Schiri einfach nur abpfeift, der Schiri tat einem den Gefallen dann zehn Minuten später auch.

Saison 2017/2018 | 2. Bundesliga | 12. Spieltag
SG Dynamo Dresden vs. Eintracht Braunschweig
29.10.2017, 16.00 Uhr | Rudolf-Harbig-Stadion | 29.312 Zuschauer

Dynamo:
Schwäbe – Seguin, J. Müller, Ballas, Fa. Müller – Konrad – Lambertz (84. L. Röser), Hauptmann – Möschl (66. Kreuzer), Mlapa, Duljevic (70. Berko)

Braunschweig:
Fejzic – S. Breitkreuz, Valsvik, Kijewski – Sauer (82. Becker), Biada (73. Abdullahi), Samson, Reichel – Khelifi (68. Zuck), Öz. Yildirim, Hernandez

Tore:
1:0 Möschl (12.)
1:1 Valsvik (60.)

Gelbe Karten:
Dynamo: J.Müller (3)
Braunschweig: Valsvik, Sauer, Reichel, Samson

Schiedsrichter:
Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

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By |2017-10-30T14:25:28+00:00Oktober 30th, 2017|Dynamo|0 Kommentare

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