Flutlicht – Sieg im Rücken – 50 Jahre Europapokal
Ja es hätte so schön werden können. Es hätte.

Dass es in der englischen Woche den ein oder anderen Wechsel gibt, ist nix neues und auch normal. Aber gleich 4 Spieler? Selten!
Jannik Müller, Aosman und Mlapa wanderten auf die Bank, Lumpi stand nicht mal im Kader, statt dessen durften Gonther, Hauptmann, Benatelli und Röser ran. Beide Mannschaften waren bemüht Offensivfußball zu zeigen, aber die Abwehrspieler hatten etwas dagegen und standen auf beiden Seiten recht gut. Es dauerte bis zur 15 Minute bevor mal etwas Gefahr auf kam. Duljevics Abschluss war aber zu zentral und so kein Problem für Ortega. Nun erarbeitet sich Dynamo einen Vorteil, musste sich aber vor den Konter der Bielefelder in Acht nehmen (21. und 25. Min). Nach und nach wurde der Vorteil immer größer und Bielefeld hatte es Klos zu verdanken, das Dynamo in der 29 Minute nicht mit 1:0 Führung ging, nachdem Röser aus spitzen Winkel abgezogen hatte. Drei Minuten später war es erneut Röser der den Abschluss sucht diesmal per Kopf, aber Ortega konnte diesen leider stark halten. Bis zur Halbzeit blieb Dynamo dann die bessere Mannschaft in einem dann erneut schwachen Spiel. 0:0 zur Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Bielefeld dann eher auf den Ball und macht so das Aufbauspiel von Dynamo kaputt. Nach vorn fehlten so die Ideen und auch lange Bälle zeigten keine Wirkung. In den nächsten Minuten fiel dann eigentlich nur die Pfeife auf und zwar negativ. Abseits was deutlich keins war, Foul obwohl klar der Ball gespielt wurde, Ellenbogen gegen Röser ohne Folgen um nur einiges zu nennen, mh sagt viel über das Spiel. Nach 57 Minuten sorgten dann die Bielefelder, mal für eine “Torchance” aber Klos köpfte knapp neben das Tor. Nach dem Mlapa für Duljevic kam (60.) musste Horvath verletzt runter, für Ihn kam Möschl (62.). Nur 6 Minuten später kam dann Aosman für Hauptmann, doch irgendwie verfehlten die Wechsel die Wirkung. Bielefeld stand gut, war sogar gefährlicher, Dynamo ohne Ideen und so blieb es bei nur einem erwähnenswerten Abschluss durch Möschl in der 76. Minute. Und dann kam die 80.Minute. Gonther versuchte ein Rückpass auf Schwäbe, wie gesagt versuchte! Denn das ging gründlich in die Hose und Vogelsammer nutzte die Einladung und ließ Schwäbe beim Lupfer keine Chance. Mlapa hatte in der 86. Minute dann die Chance zum Ausgleich, doch Ortega hatte leider etwas dagegen. Danach erhoffte sich der Schwarz-Gelbe Anhang nochmal einen Sturmlauf, doch viel wurde weiter hintenrum probiert und wenn dann mal ein langer Ball nach vorn ging, fehlte jede Genauigkeit. In der Nachspielzeit dann der Supergau. Schwäbe war bei einem Freistoß mit nach vorn geeilt und hatte dann keine Chance das 0:2 zu verhindern. Danach war dann zum Glück bald Schluss.

Was bleibt von diesem Spiel, ehrlich gesagt nicht viel! Doch die Erkenntnis…. Wenn Dynamo gegen Darmstadt nur ansatzweise ähnlich auftritt, gibt es eine ordentliche Klatsche.

Saison 2017/2018 | 2. Bundesliga | 7. Spieltag
SG Dynamo Dresden vs. DSC Arminia Bielefeld 0:2
20.09.2017, 18.30 Uhr | Rudolf-Harbig-Stadion | 26.864 Zuschauer

Dynamo:
Schwäbe – Seguin, Gonther, Ballas, Fa. Müller – Mar. Hartmann – Hauptmann (68. Aosman), Benatelli – Horvath (62. Möschl), L. Röser, Duljevic (60. Mlapa)

Bielefeld:
Ortega – Teixeira, Börner, Salger, Hartherz – Schütz (74. Kerschbaumer), Prietl – Hemlein (64. Staude), Weihrauch – Klos, Voglsammer (83. Behrendt)

Tore:
0:1 Voglsammer (80.)
0:2 Weihrauch (90. + 2)

Gelbe Karten:
Dresden: –
Bielefeld: Weihrauch (1.)

Schiedsrichter:
Benedikt Kempkes (Thür)

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