Fangen wir gleich mal mit dem traurigen an…. Jedem war bewusst das es in Rostock nicht komplett ruhig bleiben würde, doch was dann geschah ist einfacher unter aller Sau! Wir reden hier nicht von den Bengalen oder dem Rauch, nein wieder einmal muss man von dem reden was nix, aber auch rein gar nix, ein einem Stadion zu suchen hat. Böller und Leuchtspuren! Hier stellt sich echt die Frage wie viele Meter Feldweg man brauch um auf den IQ, der Jenen zukommen die Leuchtspuren gezielt in andere Blöcke schießen. Oder brauch man da nicht mal einen Meter Feldweg? Jungs ihr habt damit nicht nur Dynamo geschadet, sondern auch jeder Bemühung für eine Legalisierung von Pyro! Da braucht man jetzt auch nicht sagen, es war Derby, da gehört Pyro dazu, den zu einer guten Pyroshow gehören weder Böller noch Leuchtspuren, die dazu auch noch gezielt im anderen Block landen. Das traurige Ende vom ganzen Lied wird sein, das mindestens ein Spiel mit nur 7000 Zuschauern kommt, eine saftige Geldstrafe und eine erneute Bewährung. Das ist wohl gemerkt das Mindeste, was kommen wird. Wenn man jetzt ein wenig weiter denkt und überlegt wie der DFB in ähnlichen Fällen entschieden hat, dann werden wir wohl mit deutlich mehr rechnen müssen, Geisterspiel, Geldstrafe, Spiel mit 7000 Zuschauern…. Ja so dunkel muss man jetzt malen.

So kommen wir nun zum sportlichen, sonst artet das ihr noch aus…..

Böger stellte unsere Elf gleich auf 4 Positionen um so spielten, Hefele, Vrzogic, Marco Hartmann und Fetsch spielten für Erdmann, Tekerci, Fiel und Comvalius. Anscheinend hatten sich beide Mannschaften nicht richtig warm gemacht, denn es dauerte über 10 Minuten bis einmal etwas passierte, die erste Chance hatten dann auch noch die Gastgeber, da waren aber schon 13 Minuten gespielt. Fetsch war dann der erste Dynamospieler auf Betriebstemperatur, konnte aber seinen Schuss in der 15. Minute nicht auf den Hansakasten bringen. Dann wurde es wieder mau was man zu sehen bekam. Zum Großteil spielte sich alles im Mittelfeld ab. In der 24. Minute fasste sich Hartmann ein Herz und zog aus einiger Entfernung einfach mal ab, der Hansakeeper konnte den Ball nur zur Seite abwehren, da stand dann Dürholtz und spielte den Ball zurück in die Mitte und da war den Fetsch mit dem Kopf zur Stelle. Geil nach 25. Minute in Rostock, führt Dynamo mit 1:0. Dynamo war nun rund 10 Minuten die bessere Mannschaft, dann kam Hansa wieder etwas besser in das Spiel und Dynamo hatte sogar Glück das es nach einem Freistoß in der 35. Minute immer noch 1:0, für die Schwarz-Gelben, steht. 7 Minuten nach dem Pausentee, dann der Ausgleich. Bitter, gibt Dynamo etwa schon wieder eine Führung aus der Hand? Die Antwort auf die Frage, wurde aber nach hinten vertagt. Nach der Unterbrechung, musste dann Hansakeeper Brinkies einen Kopfball von Marco Hartmann abwehren, 4 Minuten später war er dann aber machtlos. Fetschs Schuss von der Strafraumgrenze, wurde leicht abgefälscht und brachte Dynamo wieder in Führung. Noch 28 Minuten muss diese halten. Hansa hatte jetzt kaum noch Ideen und wenn doch dann stand unsere Abwehr! Dynamo war nun mit der Führung im Rücken, deutlich aktiver als zuletzt. In der 76. Minute sah dann, der Rostocker, Krauße die Ampelkarte und der Sieg rückte so immer näher. In der 86. Minute machte Dynamo dann den Sack endlich zu. Fiel bringt einen Freistoß auf den Kopf von Fetsch und der Ball ist wieder im Hansakasten.
Mit einem 3:1 Derbysieg gegen Hansa beenden wir also die Hinrunde und landen auf dem 5. Platz!! Sportlich also durchaus erfolgreich, zu dem was zur Spielunterbrechung geführt hat, wurde ja schon am Anfang genug geschrieben.

Saison 2014/2015 | 3. Liga | 19. Spieltag
F.C. Hansa Rostock vs. SG Dynamo Dresden 1:3
29.11.2014, 14.00 Uhr | DKB-Arena | 20.500 Zuschauer

F.C. Hansa Rostock:
Brinkies, Krauße, Weidlich, Ruprecht, Schünemann, Stevanović, Christiansen, Jakobs (81. Srbeny), Bickel (23. Pett, 69. Kučuković), Blacha, Ziemer

SG Dynamo Dresden:
Kirsten, Kreuzer, Hefele, J. Müller, Vržogic, Hartmann, Moll, Eilers (90. Baumann), Dürholtz (84. Comvalius), Stefaniak (79. Fiél), Fetsch

Tore:
0:1 Fetsch (25.)
1:1 Jakobs (52.)
1:2 Fetsch (62.)
1:3 Fetsch (87.)

Karten:
Ruprecht – J. Müller, Stefaniak, Hefele, Fetsch; Gelb-Rot: Krauße (76.)

Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)

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